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Nächstes Derby: TSV Dietfurt empfängt den SV Töging

Dietfurt
erstellt am 12.10.2018 um 19:07 Uhr
aktualisiert am 14.10.2018 um 14:18 Uhr | x gelesen
Dietfurt (gfd/mxi) Es ist wieder Derby-Zeit in der Kreisliga 2 Regensburg: Rund drei Kilometer liegen zwischen den Sportplätzen in Dietfurt und Töging.
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Wenn der TSV Dietfurt und der SV Töging aufeinandertreffen, ist auch eine stattliche Besucherkulisse zu erwarten. Im Hinspiel verfolgten 350 Zuschauer das 2:0 für Dietfurt. An diesem Sonntag um 15 Uhr wird es in der Sieben-Täler-Stadt wieder soweit sein. "Es ist alles angerichtet für einen schönen Fußballnachmittag", fiebert der Dietfurter Trainer Stefan Weber diesem Duell entgegen.

Inzwischen kann sich der TSV Dietfurt Hinrundenmeister nennen. Es ist ein Titel ohne Wert, aber für das Selbstvertrauen doch von Bedeutung. "Es sieht gut aus", freut sich Coach Weber über das gute Abschneiden. Im gleichen Atemzug betont der Übungsleiter aber: "Es ist erst der halbe Weg. "

Aus Sicht des Trainers wird das Spiel gegen Töging für seine Truppe "ein ganz großer Prüfstein. Da werden Kleinigkeiten entscheiden. " Aus dem Lazarett der Gastgeber werden Robert Fleischmann und Johannes Fritz in den Kader zurückkehren. Der vor einer Woche im Spiel gegen die SG Painten (2:0) wegen einer starken Prellung ausgeschiedene Andreas Weigl wird ebenfalls im Kader stehen. "Das Derby zieht auch", hat Weber ausgemacht, denn auch die angeschlagenen TSV-Kicker hoffen auf einen Einsatz. "Töging hat momentan einen guten Lauf", erinnert der TSV-Coach an die vergangenen vier Spiele der Gäste. Unter anderem die im oberen Tabellenfeld platzierten Teams FC Pielenhofen-Adlersberg (3:3) und 1. FC Beilngries (1:0) bekamen die wiedergefundene Stärke des Dietfurter Nachbarvereins zu spüren. Die Gastgeber aber wollen gegen die Töginger den Vorrundenerfolg wiederholen. Ob dies dann auch gelingt, sind zwei Paar Schuhe, wie es Weber formuliert, der die Gäste keinesfalls als Punktelieferanten einstuft.

Töging war bisher an nur einem Spieltag nicht auf einem direkten Abstiegsplatz. Erst in den vergangenen Wochen konnte sich die Mannschaft von Trainer Oliver Überall etwas aus dem Tabellenkeller herausarbeiten.

In den vergangenen vier Spielen konnte Töging von möglichen zwölf Punkten acht einfahren. Zum Start in die Rückrunde und bei noch fünf Spielen in diesem Jahr wollen die Altmühltaler mehr Punkte holen als in der Vorrunde. Da waren es in den ersten fünf Partien gerade einmal drei magere Zähler. Zum Ende der Vorrunde hat sich die Mannschaft allerdings gefangen und eine kleine Serie gestartet. Vier ungeschlagene Spiele kommen nicht von ungefähr. Einige Leistungsträger kamen nach Verletzungen wieder zurück, der große Umbruch im Sommer konnte besser verarbeitet werden und die Glücksgöttin Fortuna hat sich auch wieder an die Altmühl verschlagen.

Mittlerweile spielt sich auch Tögings kroatischer Neuzugang Toni Trupec immer besser in die Mannschaft ein. Die Verständigung hinsichtlich der Sprache wird von Woche zu Woche besser und dies zeigen auch seine Leistungen. Gegen Beratzhausen war Trupec bester Töginger und erzielte mit einem sehenswerten Freistoß den Ausgleich. Weiterhin scheint Markus Schmid nach seiner muskulären Verletzung wieder zum Kader zu stoßen. Damit bieten sich Trainer Überall wieder personelle Möglichkeiten. Nichtsdestotrotz fallen mit Robert Zeller, Fabian Lindl, Simon Schmidt und Johannes Mosandl vier Leistungsträger noch länger aus.

Lediglich bei Lindl besteht Hoffnung, dass er in der Rückrunde wieder einsatzfähig ist. Da ist es gut, dass Spieler aus der zweiten Reihe weiterhin mit guten Leistungen aufwarten und sich an die Kreisliga angepasst haben. Michael Daubner ist ohnehin eine feste Stütze in der Innenverteidigung geworden. Philipp Böhm, Jakob Lindl, Florian Buhrow oder Claus Leopold stehen darüber hinaus jedes Wochenende bereit, die erste Mannschaft zu unterstützen. Dieser Teamgeist und Zusammenhalt ist es auch, der Hoffnung gibt im Abstiegskampf. Auch Tögings Trainer Überall zeigt sich positiv: "Wir gehen gut vorbereitet in das Derby gegen Dietfurt. Nach vier Spielen ohne Niederlage ist auch das Selbstvertrauen zurück. Wir wollen die Serie ausbauen. "
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