Freitag, 16. November 2018
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Der FC Sandersdorf muss gegen Gerolfing punkten, um den Abwärtstrend der vergangenen Wochen zu stoppen

Kompakt stehen und überfallartig kontern

Sandersdorf
erstellt am 14.09.2018 um 10:54 Uhr
aktualisiert am 29.09.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Sandersdorf (flh) Am sechsten Spieltag steht dem FC Sandersdorf wieder ein schweres Heimspiel in der Kreisliga 1 Donau/Isar bevor. Im Sandersdorfer Felsenstadion empfängt die Elf von Trainer Giuseppe Mele am Sonntag um 15 Uhr den wiedererstarkten ehemaligen Landesligisten FC Gerolfing.
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Die Defensive des FCS soll Michael Sedlmeier stabilisieren.
Die Defensive des FCS soll Michael Sedlmeier stabilisieren.
Halbritter (Archiv)
Sandersdorf
Die Truppe des emotionalen Übungsleiters Andy Steinberger hatte einen miserablen Saisonstart, doch zwei 1:0-Siege haben die Gerolfinger nach Punkten auf den FCS aufschließen und auf den neunten Tabellenplatz klettern lassen. Gegen die zuletzt schwachen Schambachtaler fordert Steinberger nur eines: drei Punkte mit nach Ingolstadt zu nehmen. "Wir sind nun endlich komplett und wollen die Siegesserie ausbauen, um unserem Ziel Bezirksliga wieder ein Stückchen näher zu kommen", so Steinberger. Mit der Verpflichtung der Pavic-Brüder Mario und Jure vom Kreisligaaufsteiger Croatia Großgmehring gelang dem FCG vor Saisonstart ein Transfercoup. Zusammen mit Kapitän Felix Winkelmeyr, Torwart Marco Ehrnhofer und Ex-Profi Den Lovric bilden sie das Gerüst der Gerolfinger.

Beim FCS muss sich derweil einiges zum Guten ändern. Die Leistung bei der 2:3-Niederlage beim SV Türkisch Ingolstadt war laut Mele "unterirdisch". Nun fehlt in dieser wichtigen Phase auch Kapitän Andreas Winkler wegen einer Urlaubsreise. Das ist besonders bitter, zumal beim FCS zuletzt das Selbstvertrauen und die Zweikampfstärke, die man zu Saisonbeginn noch hatte, abhanden gekommen zu sein schienen. Grobe Abwehrschnitzer und leichte Ballverluste spielten den Gegnern in die Karten. Nun allerdings kommt mit dem FC Gerolfing ein Gegner, der gerne das Spiel macht. Dies dürfte den Schambachtalern liegen. Meles Plan wird eine kompakte Deckung, Passgenauigkeit und überfallartige Konterangriffe vorsehen.

In der Vorsaison konnte der FCS sein Heimspiel gegen den FCG mit 4:2 gewinnen. Damit ein solches Ergebnis am Sonntag wieder möglich ist, muss sich das Sturmtrio Philipp Pröbstl, Sandro Rott und Tobias Neumayer effektiv zeigen. "Wir werden wir nicht viele Gelegenheiten gegen den FCG bekommen, umso wichtiger wird die Entlastung durch unsere Offensive und die Verwertung der Torgelegenheiten sein", so Mele.
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