Montag, 12. November 2018
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Treffen der früheren Bezirksligisten: 1. FC Beilngries empfängt am Sonntag den Nachbarn aus Dietfurt

Beide Trainer mahnen und warnen

Beilngries
erstellt am 09.11.2018 um 17:36 Uhr
aktualisiert am 09.11.2018 um 21:43 Uhr | x gelesen
Beilngries (DK) Die erste Fußballmannschaft des 1. FC Beilngries bestreitet an diesem Sonntag in der Kreisliga 2 Regensburg ihr letztes Heimspiel des Jahres. Dabei kommt es ab 14.15 Uhr zum Derby gegen den TSV Dietfurt.
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Besser als zuletzt vor fast genau einem Jahr möchte der 1. FC Beilngries (vorne Christian Höfler) im Heimspiel gegen den TSV Dietfurt (hinten Johannes Fritz) abschneiden.
Besser als zuletzt vor fast genau einem Jahr möchte der 1. FC Beilngries (vorne Christian Höfler) im Heimspiel gegen den TSV Dietfurt (hinten Johannes Fritz) abschneiden.
Nusko
Beilngries
Dass der FCB nun Gastgeber für den alten Rivalen ist, war im Spielplan so nicht vorgesehen. Weil der FCB für das bei ihnen vorgesehene Hinspiel am 15. August überraschend kein Spielfeld zur Verfügung hatte, wurde die Partie kurzerhand in die Sieben-Täler-Stadt verlegt. Damals gewann der TSV mit 3:1. Es war der fünfte von bislang 13 Siegen des TSV, der aktuell auf Kurs Wiederaufstieg ist. Auf eigenem Platz warten die Beilngrieser schon seit eineinhalb Jahrzehnten auf einen Heimerfolg gegen Dietfurt. Zuletzt gewannen sie am 5. Oktober 2003 mit 2:0.

Sowohl die Statistik als auch die aktuelle Tabelle sprechen also nicht unbedingt für den FCB. Das weiß auch Trainer Brigl. Dennoch sieht er gerade deswegen eine Chance für sein Team. "Jeder erwartet einen Sieg von Dietfurt. Wir werden aber alles tun, um dies zu verhindern", kündigt der FCB-Coach an. Nichtsdestotrotz begegnet der FCB seinem Dauerrivalen mit großen Respekt. "Wir wissen schon, was auf uns zukommt", sagt Brigl. Er betont, die gemeinsam mit dem FCB aus der Bezirksliga abgestiegenen Dietfurter würden nicht ohne Grund die Tabelle anführen. "Sie haben bis jetzt eine überragende Saison gespielt und sind vor allem in der Offensive so stark, dass sie jeden Gegner auseinandernehmen können", warnt der Übungsleiter des FCB. Aber dennoch kündigt Brigl an, seine Mannschaft werde dem Favoriten Paroli bieten. Wie der Beilngrieser Trainer außerdem betont, möchte er nicht mit einer Niederlage in die Winterpause gehen. Da momentan nicht absehbar sei, ob das Nachholspiel beim TV Parsberg am 18. November noch stattfindet, müsse man eben versuchen, dieses Vorhaben bereits in der Begegnung an diesem Wochenende umzusetzen.

Personelle ist der FCB deutlich besser aufgestellt als beim Hinspiel. Laut Brigl steht mit Ausnahme von Außenverteidiger Thomas Waffler derselbe Kader wie zuletzt zur Verfügung. Ob die nach langen Verletzungen zuletzt erstmals eingewechselten Stephan Karg und Julius Schmidt von Beginn an auflaufen, ließ Brigl noch offen.

"Das ist das Derby schlechthin", sagt Dietfurts Coach Stefan Weber über die bevorstehende Auseinandersetzung gegen den ewigen Rivalen. Aus Dietfurter Sicht bekommt dieses Duell wegen der gescheiterten Spielverlegung im Hinspiel nochmals Brisanz. Zur Erinnerung: Aus Personalnot wollte Beilngries das Spiel an einem anderen Tag austragen, konnte sich aber mit Dietfurt nicht auf einen Termin einigen. Überraschend wurde dann das Spielfeld von der Stadt Beilngries wegen Düngung gesperrt. Der Spielleiter der Liga, Rupert Karl, tauschte kurzerhand das Heimrecht und Dietfurt gewann 3:1.

"Wir haben einen Plan und eine klare Idee, wie wir spielen wollen", ist der TSV-Coach zuversichtlich, dass seine Schützlinge die Punkte mitnehmen können. Wie der Plan aussieht, darüber machte Weber keine Angaben.

Auch ohne Aussagen zur Taktik, dürfte Tabellenprimus diesmal hochkonzentriert auftreten, nachdem der TSV in der Vorwoche eine 5:0-Führung gegen den FC Pielenhofen-Adlersberg beinahe noch einmal aus der Hand gab. "Wir wissen heute noch nicht, was der ausschlaggebende Grund dafür war", rätselt Weber über die Aufholjagd der Pielenhofener bis zum 4:5, ehe sich die TSV-Kicker wieder besannen und das Spiel mit 6:4 gewannen. "So etwas kann im Fußball immer wieder passieren", mahnt Weber und bezeichnet die kommenden 90 Minuten als "alles andere als einen Selbstläufer für uns". Sollte der Sieben-Täler-Elf beim Tabellensiebten ein weiteres Spiel ohne Niederlage gelingen, käme Weber, der als Tabellenführer in die Winterpause gehen möchte, diesem Ziel ein Stück näher.
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