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Mittelstreckenläuferin Susanne Brünnig von den Sportfreunden Essing dominiert die bayerischen Hallenmeisterschaften

Auf der Strecke nicht zu schlagen

Essing
erstellt am 13.02.2018 um 19:43 Uhr
aktualisiert am 28.02.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Essing (DK) Susanne Brünnig von den Sportfreunden Essing beherrscht in der Jugendklasse die Mittelstrecken in Bayern. Dies haben jetzt die bayerischen Hallenmeisterschaften der Leichtathleten gezeigt.
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Innerhalb von einer Woche fanden die bayerischen Meisterschaften der Leichtathleten in der Halle statt. Zunächst startete Susanne Brünnig über 800 Meter in München. Eine Woche später stand der Wettbewerb über 1500 Meter in Fürth auf dem Programm.

In München ging Susanne Brünnig als Mitfavoritin auf den Titel ins Rennen. In einem wahren Sturmlauf von der Spitze weg bestimmte sie ganz allein das Rennen. Couragiert ging sie die ersten 400 Meter in 63 Sekunden an und lief ungefährdet zum Sieg. Ihre Endzeit von 2:11,45 Minuten bedeutete eine neue persönliche Bestzeit. So lief sie das komplette Rennen im Alleingang und belohnte sich mit einer starken Leistung. Diese ist umso stärker zu bewerten, da die engen Kurven in der Halle die Geschwindigkeit doch etwas bremsen. Mit dieser Zeit belegt sie in Deutschland Rang drei.

In Fürth stand eine Woche später das 1500-Meter-Rennen an. Dabei gingen die Läuferinnen das Rennen zunächst sehr langsam an. Die 400-Meter-Anfangszeit betrug 76 Sekunden. Die Betreuer Jörg Nowy und Günter Bachhuber erkannten, dass dieses Tempo für Susanne Brünnig zu langsam war, und gaben nach 500 Metern das Signal, dass sie das Tempo anziehen solle. Das Laufass beherzigte dies und forcierte das Renntempo. Ab diesem Zeitpunkt war es wieder ein einsames Rennen. Keine der Läuferinnen konnte ihr folgen. Die 1000 Meter lief sie in 3:09 Minuten durch. Auf den letzten 400 Metern konnte sie nochmals beschleunigen und lief dabei mit 68 Sekunden sehr schnelle zwei Schlussrunden. Die Endzeit betrug 4:35,13 Minuten. Susanne Brünnig verbesserte damit ihre Bestleistung aus dem Sommer um mehr als sechs Sekunden. Die Zweitplatzierte lag über elf Sekunden zurück. Die Essinger Sportlerin lief sich auf Platz zwei in Deutschland. Bei den deutschen Meisterschaften Ende Februar möchte sie nun erneut eine gute Leistung abliefern.

Hanna Gerstmann startete im Dreisprung bei den Frauen und in der Jugendklasse. Bei den Frauen erreichte sie mit 11,05 Metern als Dritte einen Podestplatz, was einen tollen Erfolg bedeutet. Im Jugendwettbewerb wurde sie erst im letzten Versuch auf Platz vier verdrängt. "Sie hat sich in den Bereichen Anlaufgeschwindigkeit und Athletik stark verbessert, was sie im Anlauf noch nicht ganz umsetzen kann", so die Einschätzung der Trainer. Bis zur Sommersaison sollen diese Probleme nun in den Griff bekommen werden.

Donaukurier
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