Sonntag, 22. Juli 2018
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TSV Jetzendorf setzt Serie an ungeschlagenen Partien in der Fußball-Bezirksliga auch in Schwabing fort

Vierter Sieg im fünften Spiel

Schwabing
erstellt am 15.04.2018 um 22:52 Uhr
aktualisiert am 30.04.2018 um 03:34 Uhr | x gelesen
Schwabing (PK) Zur Winterpause musste der TSV Jetzendorf noch um den Klassenerhalt in der Fußball-Bezirksliga zittern, nun aber scheint der TSV fast schon gerettet. Beim 2:0 (1:0)-Erfolg beim FC Schwabing fuhren die Jetzendorfer gestern den vierten Sieg im fünften Spiel des Jahres ein.
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Erfolgreiche Zeiten: Nach dem Heimsieg in der Vorwoche gegen Oberhaunstadt, hier Jetzendorfs Dominic Reisner (rechts) beim Abschluss, und dem Erfolg beim SV Nord Lerchenau hat der TSV Jetzendorf auch in Schwabing mit 2:0 gewonnen.
Erfolgreiche Zeiten: Nach dem Heimsieg in der Vorwoche gegen Oberhaunstadt, hier Jetzendorfs Dominic Reisner (rechts) beim Abschluss, und dem Erfolg beim SV Nord Lerchenau hat der TSV Jetzendorf auch in Schwabing mit 2:0 gewonnen.
Foto: Stolle/Archiv
Schwabing
Wenn es einmal läuft, dann klappen auch Dinge, die in einer Negativphase so nicht funktionieren. Bereits in der ersten Minute gingen die Jetzendorfer in Front - durch ein Eigentor der Schwabinger. Die Jetzendorfer hatten nichts anderes getan, als eine Flanke aus dem Halbfeld in den Strafraum zu schlagen, dort gab es ein folgenschweres Missverständnis zwischen Innenverteidiger und Keeper: Konstantin Steinmaßl köpfte den Ball über seinen Torwart Johannes Kügel hinweg ins Netz - das frühe 1:0 für die Gäste. "Danach waren wir schon spielbestimmend, hatten mehr Anteile", berichtet TSV-Trainer Tarik Sarisakal. Für ihn war es kein alltägliches Spiel, schließlich übernimmt er zur kommenden Saison den Trainerposten in Schwabing.

Sarisakal sah allerdings auch, dass seine Mannschaft an diesem Nachmittag zu kämpfen hatte. "Die geistige und körperliche Frische hat dann auch mal gefehlt. Wir waren unkonzentriert, haben kleine Fehler gemacht und Situationen unkonzentriert und unsauber zu Ende gespielt", so der Coach. Nach dem Sieg gegen Oberhaunstadt am vergangenen Wochenende und dem Erfolg beim SV Nord Lerchenau war das Duell mit Schwabing das dritte binnen sieben Tagen. Gefährlich wurde es für die Jetzendorfer in der ersten Halbzeit nur kurz, als Schwabings Torjäger Khareem Zelmat nach einem Einwurf an den Ball kam und sich mit einer Körpertäuschung Platz verschaffte - seinen Schuss konnten die Jetzendorfer Verteidiger aber noch blocken, sodass Keeper Stephan Kunert den Ball problemlos halten konnte. Auf der Gegenseite waren die Jetzendorfer vor der Pause noch zweimal in guter Position: Zunächst jubelte Dominic Reisner über ein Tor, doch der Schiedsrichter hatte zuvor den Ball bei einer Flanke von Armin Lange im Aus gesehen (20.). Nach einer halben Stunde hatte zudem Martin Öttl eine gute Einschusschance, scheiterte aber an Kügel.

"In der zweiten Halbzeit hatten wir viele Kontermöglichkeiten, die wir aber nicht gut, nicht zwingend ausgespielt haben", meinte Sarisakal. Nach einem Angriff über rechts legte Stefan Nefzger den Ball auf Reisner ab, der sich jedoch im Strafraum den Ball zu weit vorlegte. Die dickste Möglichkeit vergab dann Markus Kurzhals: Der Mittelfeldspieler kam nach einer Flanke auf den zweiten Pfosten an den Ball, vernaschte zwei Gegenspieler, wurde aber dann beim Schuss noch geblockt. Umso wichtiger, dass die Jetzendorfer dann doch noch den zweiten Treffer nachlegten: Nach einem Kopfball von Christos Papadopoulos konnte Kügel nur prallen lassen, Lange nutzte den Nachschuss zur Vorentscheidung (59.).

Zehn Minuten vor Schluss sorgte Kunert, der den kranken Dennis Pöllner im Tor des TSV vertrat, noch für eine kurze Schrecksekunde: Beim Spielaufbau spielte Kunert den Ball unbedrängt und ohne große Not in die Füße von Schwabings Zelmat. Der Angreifer jedoch schloss zu überhastet ab, Kunert machte seinen Fehler wieder gut und lenkte den Ball zur Ecke. Danach brachte der TSV den Sieg über die Zeit. "Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Spielerisch war es, weil es das dritte Spiel in so kurzer Zeit war, auch wirklich okay", bilanzierte Sarisakal. Durch den Erfolg ist Jetzendorf Siebter, hat elf Zähler Vorsprung auf den Abstiegs-Relegationsrang. "Wir müssen den kurzen Weg noch gehen und einen Dreier holen. 35 Punkte sollten reichen", erklärte Sarisakal. Doch ein weiteres Ziel hat der Trainer: "Wir sind aktuell Erster in der Rückrundentabelle. Wieso sollten wir das hergeben wollen?"

TSV Jetzendorf: Kunert, Öttl (73. Oberhauser), Papadopoulos, Haas, F. Ertl, Kurzhals, Hamann, Nefzger, Schäffler (63. Grauvogl), Lange, Reisner (78. Radlmeier). - Tore: 0:1 Steinmaßl (1., Eigentor), 0:2 Lange (59.). - Zuschauer: 70.
Kevin Reichelt
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