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Fußball-Kreisklasse: Bittere 0:4-Pleite für den Aufsteiger - Geisenfeld siegt in Geroldshausen knapp

Rohrbacher Reserve zahlt Lehrgeld

Pfaffenhofen
erstellt am 12.08.2018 um 21:19 Uhr
aktualisiert am 13.08.2018 um 19:04 Uhr | x gelesen
Pfaffenhofen (flk) Der erste Tabellenführer in der Fußball-Kreisklasse 2 heißt TSV Reichertshofen, die Elf von Spielertrainer Thomas Stadel siegte mit 4:0 gegen den TSV Rohrbach II. Im Derby in Vohburg gab es keine Tore, der FC Geisenfeld gab beinahe noch den Sieg in Geroldshausen aus der Hand.
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In die Zange genommen: Daniel Petz (Mitte) und der SV Geroldshausen mussten sich dem FC Geisenfeld um Oliver Ploch (links) und Harun Caglar (rechts) mit 1:2 geschlagen geben.
In die Zange genommen: Daniel Petz (Mitte) und der SV Geroldshausen mussten sich dem FC Geisenfeld um Oliver Ploch (links) und Harun Caglar (rechts) mit 1:2 geschlagen geben.
Foto: Schneider
Pfaffenhofen


TV Vohburg - FC Rockolding 0:0: Beide Mannschaften sind im Sommer aufgestiegen und neu in der Kreisklasse. Auf das erste Tor ihrer Teams müssen die Trainer Bernd Geiß (Vohburg) und Andrej Kubicek (Rockolding) aber noch warten, das mit Spannung erwartete Derby endete 0:0. In einigen Szenen war den Mannschaften die Nervosität zum Saisonstart anzumerken, viele Pässe fanden nicht ihr erhofftes Ziel. "Insgesamt war es ausgeglichen, jede Mannschaft hatte ihre besseren Phasen. Wir können mit der Punkteteilung auf jeden Fall leben, das ist der erste wichtige Punkt in Richtung Klassenerhalt", merkte Rockoldings Abteilungsleiter Tino Weinzierl an. Der TV hatte über 90 Minuten gesehen wohl mehr vom Spiel, scheiterte aber oftmals an Rockoldinger Abwehrbeinen oder eigener Abschlussschwäche.

SV Karlskron - SpVgg Langenbruck 4:2 (0:1): Bei heißen Sommertemperaturen schaffte es der SV Karlskron, einen 0:2-Rückstand noch in einen Sieg zu drehen. Am Ende hieß es 4:2 für das Heimteam um Spielertrainer Sebastian Böhm. Sein Trainerkollege Markus Winkler machte das 1:2 aus spitzem Winkel (61.), Daniel Reitberger glich nach einer Ecke aus (74.). Neuzugang Veysel Sentürk aus der Drehung (77.) und Torjäger Rudi Tkac mit einem Traumtor aus 30 Metern (89.) schossen den SVK zum 4:2-Sieg. Böhm war natürlich überglücklich: "Es war wie erwartet ein hartes Stück Arbeit, aber wir hatten in der zweiten Halbzeit mehr Power. Jeder einzelne Spieler an sein Limit gegangen", lobte er. Langenbruck war durch Thomas Dauer (40.) und Andreas Thiel (52.) kurz vor und nach der Pause in Führung gegangen. Langenbrucks Spielertrainer Patrick Spieler war geknickt: "In der 35. Minute mussten wir unseren Torwart Patrick Diller auswechseln, dafür kam Feldspieler Michael Fahn. Drei Minuten vor der Pause musste dann auch noch Martin Reichart vom Platz. Das waren natürlich zwei ärgerliche Wechsel, aber dennoch müssen wir nach einer 2:0-Führung mehr machen und den Ball ruhiger laufen lassen."

FC Tegernbach - SV Zuchering 1:2 (1:2): Beide Teams fanden schnell in die Partie, die Gäste aus Zuchering hatten aber den etwas besseren Start. So ließ Christopher Schmitt bereits nach drei Minuten die Zucheringer Anhänger jubeln, als er einen Querpass von der rechten Seite auf Höhe des Elfmeterpunktes mit dem rechten Fuß zum 1:0 für den SVZ nutzte.Zwei Minuten später nahm er den Ball im Strafraum mit der Brust mit und zog direkt ab, der Ball strich aber knapp über die Latte. Tegernbach konterte dann über Thomas Mair, der den 1:1-Ausgleich besorgte (10.). Ismail Akcakaya stellte für die Gäste den alten Abstand aber wieder her, er traf zum 2:1 nach einer Ecke, als Tegernbach zu passiv verteidigte (41.). Die zweite Halbzeit gehörte dann ausschließlich Tegernbach, ein Tor wollte aber nicht mehr fallen. "Wir haben kaum mehr Entlastungsangriffe starten können. Die Hitze hat uns, aber natürlich auch den Tegernbachern, am Ende des Spiels schon sehr zugesetzt. Ich denke, der knappe Sieg geht in Ordnung, da wir in der ersten Halbzeit ein deutliches Chancenplus hatten", fasste Co-Trainer Matthias Zimmermann zusammen. Der FC Tegernbach um den neuen Trainer Hans Burghard musste sich mit einer Niederlage am ersten Spieltag begnügen. "Ein Punkt wäre schon drin gewesen. Aber es hilft ja nix, Kopf hoch und weiter geht es", sagte FCT-Abteilungsleiter Florian Pilsner.

SV Karlshuld - SV Hundszell 3:1 (1:1): Karlshuld feierte nach dem Abstieg aus der Kreisliga gleich den ersten Sieg in der Kreisklasse und besiegte Hundszell mit 3:1. Dabei erwischten die Gäste einen Blitzstart, Linus Appel machte schnell das 1:0 (2.). Kurz darauf hatten zwei Hundszeller Angreifer das 2:0 auf dem Fuß, Eigensinn verhinderte aber die höhere Führung. "So etwas wird einfach bestraft. Ich denke, Karlshuld wäre danach fertig gewesen. So haben wir den Gegner aber aufgebaut. Zum Schluss haben wir verdient verloren", ärgerte sich Hundszells Spielertrainer Martin Groh. Karlshulds neuer Trainer Ignaz Seitle konnte drei Punkte bejubeln, Pascal Sladkowski (39.), Anil Kayranciouglu (59.) und Benjamin Anikin (80.) trugen sich für den SVK in die Torschützenliste ein.

SV Geroldshausen - FC Geisenfeld 1:2 (0:1): Geisenfeld schaffte das, was nicht vielen Teams gelingt: Drei Punkte auf dem Geroldshauser Berg einheimsen. "Wir hatten nur zu Beginn und in den letzten fünf Minuten Probleme. Ansonsten bin ich sehr zufrieden, da es auch personell nicht leicht war", freute sich Geisenfelds Vorsitzender Matthias Gabler über den Auftaktsieg. Der FCG ging in Person von Bilal Rihani nach zehn Minuten in Führung, als der ehemalige Rohrbacher nach einer Flanke am schnellsten schaltete und zum 1:0 abstaubte. "Wir sind eigentlich besser ins Spiel gekommen und hatten erste Gelegenheiten. Leider haben wir davon keine genutzt. Auch nach Geisenfelds Führung hatten wir Möglichkeiten und haben den FCG ins Wanken gebracht", sagte Geroldshausens Abteilungsleiter Florian Drexler und sprach unter anderem eine Chance von Michael Beer an. Sturmtank Ali Erbas sorgte für das 2:0, er wurde von Oliver Ploch bedient (68.). Christian Koberowsky traf acht Minuten vor dem Ende zum 1:2 für Geroldshausen mit einem strammen Schuss nach einem Steilpass. Am Ende zitterte der FCG den Sieg über die Zeit.

TSV Reichertshofen - TSV Rohrbach II 4:0 (1:0): Den Start in die Kreisklassensaison hatte man sich beim TSV Rohrbach II sicher anders vorgestellt, am Ende stand ein 0:4 auf der Anzeigetafel. "Spielerisch waren wir zwar besser, ansonsten mussten wir aber viel Lehrgeld bezahlen. Wir haben drei Fehler bei Standards gemacht und drei Treffer dadurch kassiert. Reichertshofen war in den Strafräumen einfach schneller", fasste Rohrbachs Trainer Michael Schrätzenstaller zusammen. Für Reichertshofen waren Sturmtank Toorialay Ali Zada (42.), Philipp Engelhard (48.), Spielertrainer Thomas Stadel (81.) und Jonathan Habicht (90.) erfolgreich. "Das war heute eine bärenstarke Mannschaftsleistung, nur so konnten wir die ganzen Urlauber und verletzten Spieler ersetzen. Riesenkompliment ans gesamte Team", freute sich Reichertshofens Spielertrainer Thomas Stadel.
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