Sonntag, 22. Juli 2018
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Bremsdefekt verhindert gute Platzierung für Wolnzacher beim 24-Stunden-Wettkampf in Spa

Rennfahrer Engelhart im Pech

Wolnzach
erstellt am 09.08.2017 um 15:30 Uhr
aktualisiert am 24.08.2017 um 03:33 Uhr | x gelesen
Wolnzach (PK) Die Zahl 63 hätte Ende Juli eine entscheidende Bedeutung in Bezug auf das 24-Stunden-Rennen in Spa Francorchamps erlangen können.
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Tausch: Der Wolnzacher Christian Engelhart (gelber Helm) übernimmt das Cockpit von Rolf Ineichen.
Tausch: Der Wolnzacher Christian Engelhart (gelber Helm) übernimmt das Cockpit von Rolf Ineichen.
ADAC Motorsport
Wolnzach
Nicht weniger als 63 GT-3-Fahrzeuge bildeten das Teilnehmerfeld bei der 69. Auflage der legendären „Verschleiß-Schlacht“ auf der berüchtigten Formel-1-Strecke, auch Ardennen-Achterbahn genannt. Das Auto mit ebenjener Startnummer 63 zählte zu den Sieganwärtern – und lag über zwei Drittel der Renndistanz auch weit vorn. Dann zerstörte ein Bremsdefekt am Lamborghini Huracan alle Hoffnungen: Für den Wolnzacher Christian Engelhart und seine beiden italienischen Fahrerkollegen vom Team GRT-Grasser Racing war das Rennen am Sonntagmorgen beendet.

 

Wenige Tage später fuhr die Grasser-Mannschaft mit einer Ladung Frust im Gepäck zum Nürburgring. Dort stand am Wochenende die fünfte Station des ADAC GT Masters auf dem Programm. Engelhart teilt sich in dieser Rennserie das Cockpit mit Rolf Ineichen. Als Qualifying-Pilot für den Samstagsdurchgang konnte der Schweizer wiederum den Lamborghini nicht weiter vorn als in Reihe elf der Startaufstellung platzieren. „Aufholen im Rennen“ war also gefordert, und sowohl Ineichen als auch Engelhart lieferten in dieser Hinsicht den Nachweis ihres Könnens. Ärgerlich war nur, dass die Bemühungen unbelohnt blieben: Mit Platz elf wurden die Punkteränge knapp verpasst.

„Der Sonntag ist immer unser Tag“, hatte Teamchef Gottfried Grasser zu Beginn der Saison verkündet. Und in der Tat gelang es Christian Engelhart, den stechend grünen Sportwagen weiter vorn zu positionieren als sein Partner am Tag zuvor. Die erzielte Zeit im Qualifikationstraining reichte für Reihe fünf in der Startaufstellung, wobei es hierbei wiederholt äußerst eng zuging: Den Wolnzacher trennten von der Pole-Position gerade einmal wenige Zehntelsekunden.

Im Rennen konnte sich das Deutsch-Schweizerische Duo dann einmal mehr deutlich verbessern. „Knapp am Podium vorbei“ hieß es aber letztendlich – Platz vier sorgte dennoch für Zufriedenheit beim Grasser-Team.

Christian Engelharts nächster Renneinsatz ist für den 26. August im ungarischen Budapest bei der nächsten Station des Sprint-Cups im Rahmen der Blancpain GT Series geplant.

Erhard Wallenäffer
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