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Reiter will 1860-Amt

Pfaffenhofen
erstellt am 17.04.2018 um 19:52 Uhr
aktualisiert am 03.05.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Pfaffenhofen (kvr) Helmut Reiter (kleines Foto) will erneut ein Amt beim TSV 1860 München.
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Der Vorsitzende des MTV Pfaffenhofen gehört dem neunköpfigen "Team Profifußball" an, dass für den Verwaltungsrat kandidiert. Bei der Mitgliederversammlung am 22. Juli werden alle neun Sitze neu gewählt. Seine Chancen könne Reiter nur schwer einschätzen. "Das Beste wäre, wenn mindestens fünf von uns rein kommen würden, dann hätten wir die Mehrheit. " Bereits 2015 brachte sich Reiter als Präsident des TSV ins Gespräch. Wichtig ist der Verwaltungsrat vor allem bei der Wahl des Präsidenten, denn nur wer von diesem Gremium vorgeschlagen wird, kann auch Präsident werden.

Der Name der Gruppierung um Reiter, der unter anderem auch Ex-Löwen-Stürmer Bernhard Winkler und die Schauspielerin Senta Auth (Dahoam is Dahoam) angehören, ist Programm: "Das primäre Ziel ist die Rückkehr in den Profifußball", sagt Reiter. Zwar gilt laut der Deutschen-Fußball-Liga (DFL) auch die 3. Liga als Profiliga, jedoch nicht für Reiter und Kollegen: "Wir wollen in die 2. Liga - mindestens. " Ein ambitioniertes Ziel, schließlich spielen die Löwen nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga und der nicht erteilten Lizenz für die 3. Liga aktuell in der Regionalliga. Weitere Ziele seien eine wirtschaftliche solide Basis. "Profifußball ist nur mit finanziellen Mitteln möglich - entweder durch Sponsoren oder weitere Darlehen von Hasan Ismaik. " Mit dem jordanischen Investor, Mehrheitsanteilseigner der Löwen, will Reiter "endlich eine vernünftige Zusammenarbeit anstreben". Neben einer besseren Außendarstellung des Vereins sei zudem die Klärung der Stadionfrage wichtig: "Wir brauchen ein Stadion mit 25000 bis 30000 Plätzen. " Wunschlösung sei ein Ausbau des Grünwalder Stadions. "Da müssen wir der Stadt München die Pistole auf die Brust setzen, damit es bis Ende des Jahres eine Entscheidung gibt", so Reiter. Für den Fall, dass ein Ausbau nicht möglich sei, müsse eine Ersatzlösung her. "Die Stadt muss dann Grundstücke anbieten", meint Reiter.
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