Montag, 24. September 2018
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Torwarttrainer Rainer Berg über seine Arbeit mit Jugendfußballern

"Man sieht sehr schnell Erfolge"

Pfaffenhofen
erstellt am 13.07.2018 um 18:41 Uhr
aktualisiert am 31.07.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Pfaffenhofen (PK) In seiner aktiven Zeit hielt Rainer Berg unter anderem den Kasten beim TSV 1860 München und dem 1. FC Nürnberg sauber.
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Auf ihn hören die Kinder: Rainer Berg (2. von rechts) leitet die Trainings, ihm zur Seite steht Robin Walther, aktuell Torhüter beim BC Uttenhofen.
Auf ihn hören die Kinder: Rainer Berg (2. von rechts) leitet die Trainings, ihm zur Seite steht Robin Walther, aktuell Torhüter beim BC Uttenhofen.
Foto: Steffen
Pfaffenhofen
Aktuell gibt er in Pfaffenhofen Spezialtrainings für Kinder. Im Gespräch verrät er, worauf es ankommt, und wieso ihm die Arbeit mit Jugendfußballern besonders Spaß macht. Außerdem erklärt er, dass die Anforderungen gewachsen sind.

Was macht besonders Spaß an der Arbeit mit Jugendlichen?
Rainer Berg: Man sieht sehr schnell Erfolge. Wenn Kids Talent haben, sieht man Woche für Woche die Fortschritte.

Welche Fähigkeiten und Eigenschaften gilt es für Sie zu vermitteln?
Berg: Bei den Torhütern ist sehr wichtig, dass sie technisch gut ausgebildet sind. Je früher man damit anfängt, desto schneller lernen es die Kids. Bei älteren Torhütern, die eventuell schon einige Jahre eine falsche Technik benutzen, dauert es viel länger, die richtige Torhütertechnik zu vermitteln.

Worauf liegt das Hauptaugenmerk in der Arbeit mit den Kindern?
Berg: Den Mittelweg zu finden, dass die Kids Spaß und Freude am Training haben, und trotzdem viel lernen. Man darf nicht zu streng sein, aber trotzdem müssen die Kids lernen, konzentriert zu trainieren.

Wie sieht so ein Training aus?
Berg: Abwechslungsreich und vielfältig. Ein Torwart braucht viele Eigenschaften, zum Beispiel gute Torwart-Technik, Reaktion, Sprungkraft, Koordination. Er muss Fußballspielen können und noch vieles mehr.

Wie wichtig ist die Unterstützung von Robin Walther?
Berg: Sehr wichtig. In der ersten Gruppe sind acht Torhüter. Alleine kann man da kein seriöses Torwarttraining anbieten. Ich bin der Meinung, dass maximal vier Torhüter pro Trainingsgruppe Sinn machen. Ich trainiere mit Robin ja schon fast ein Jahr. Er ist ein guter Torwart und kann dies auch gut an die Kids vermitteln.

Sind die Anforderungen an Torhüter andere als noch vor zehn bis zwanzig Jahren, und wie sehen diese heute aus?
Berg: Auf jeden Fall. Durch die Rückpassregel müssen die Torhüter heute auch sehr gute Fußballer sein. Ein Torwart muss mit links und rechts schießen können. Früher hatte man einen Libero, heute muss der Torwart der Libero sein. Ferner sind die Bälle viel schneller geworden. Auch die Qualität der Flanken und Torschüsse ist höher als früher.

Die Fragen stellte

Kevin Reichelt.
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