Donnerstag, 13. Dezember 2018
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Bezirksliga: TSV Jetzendorf erwartet schwierige Aufgabe in Erding

Jetzendorfs Trainer Schäffler warnt: "Es wird ein dreckiges Spiel"

Jetzendorf
erstellt am 11.10.2018 um 16:28 Uhr
aktualisiert am 26.10.2018 um 03:34 Uhr | x gelesen
Jetzendorf (PK) Mit einem Auswärtsspiel beendet der TSV Jetzendorf am Samstagnachmittag (15 Uhr) die Hinrunde der Fußball-Bezirksliga. Beim FC Erding wollen die Jetzendorfer an die gute Leistung vom Wochenende anknüpfen.
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Könnte erneut auflaufen: Schon gegen Finsing musste Jetzendorfs Alexander Schäffler (rechts) aushelfen. Der Spielertrainer wollte eigentlich wegen seines Rückens ein wenig kürzertreten, aktuell hat das Team aber viele Verletzte. Schäffler selbst ist im Training zuletzt umgeknickt, ein Einsatz fraglich.
Könnte erneut auflaufen: Schon gegen Finsing musste Jetzendorfs Alexander Schäffler (rechts) aushelfen. Der Spielertrainer wollte eigentlich wegen seines Rückens ein wenig kürzertreten, aktuell hat das Team aber viele Verletzte. Schäffler selbst ist im Training zuletzt umgeknickt, ein Einsatz fraglich.
Reichelt/Archiv
Jetzendorf
Platz zwei, 30 Punkte nach 14 Spielen, nur ein Zähler Rückstand auf Spitzenreiter Sulzemoos - der TSV Jetzendorf kann mit der bisherigen Ausbeute absolut zufrieden sein. "Wir stehen überragend da", sagt Spielertrainer Alexander Schäffler deswegen auch. An den Aufstieg denkt er aber nicht: "Mich interessieren die Tabellenplätze nicht, ich beschäftige mich nicht mit dem Thema Aufstieg." Wichtig sei, dass das Team konstanter spielt als in der Vorsaison. Ziel sei das obere Mittelfeld. "Ich bin überglücklich, wie es aktuell aussieht, alles andere ist egal", meint Schäffler.

Derzeit hat der Spielertrainer sowieso andere Sorgen als den Aufstiegskampf: "Wir kommen ein bisschen am Stock daher, es schaut nicht gut aus." Rückkehrer in den Kader gebe es nicht, sodass Schäffler mit dem gleichen Personal wie zuletzt plant. "Wir werden zwei, maximal drei Auswechselspieler haben." Neben den Verletzten wird auch Felix Ertl (Schule) fehlen, Florian Radlmeier (Studium) ist noch fraglich. Auch der Spielertrainer selbst könnte wieder auflaufen, ist aber im Dienstagstraining umgeknickt. "Wenn es geht, werde ich aber bereit sein", sagt der Offensivmann. Schäffler fügt aber auch an: "Jammern hilft nichts. Jeder muss alles, was er noch in sich hat, in den verbleibenden Wochen bis zur Pause reinwerfen." Sechs Partien warten noch auf die Jetzendorfer, nach dem Duell mit dem VfB Eichstätt II (18. November) geht es in die Winterpause. "Jeder muss alles rauspressen", sagt der Trainer und hofft, dass keine Verletzungen dazukommen.

Hoffnung macht der Auftritt beim 4:1-Heimsieg gegen Finsing zuletzt, auch da war der TSV schon ersatzgeschwächt. "Wenn wir so wie gegen Finsing zusammenarbeiten und zusammenrücken, ist mir egal, ob wir elf, zwölf oder 16, 17 Spieler im Kader haben", lobt Schäffler.

Die Erdinger haben aus den vergangenen neun Spielen nur einen Sieg und zwei Remis geholt, stehen aktuell auf Rang 13. Dennoch warnt Schäffler: "Es wird ein dreckiges Spiel. Der Platz soll nicht gut sein. Zudem haben wir uns immer schwer getan dort. Erding ist ein Team, das brutal kämpft." Im Vorjahr gab es zweimal ein 2:2. Schäffler ist sicher: "Kleinigkeiten entscheiden."
 
Kevin Reichelt
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