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IceHogs empfangen Buchloe

Pfaffenhofen
erstellt am 09.11.2017 um 19:14 Uhr
aktualisiert am 24.11.2017 um 03:33 Uhr | x gelesen
Pfaffenhofen (oex) Wegen des gleichzeitig in Augsburg stattfindenden Deutschland-Cups legt die Eishockey-Bayernliga am Sonntag eine kurze Pause ein, sodass am Wochenende nur ein Spieltag auf dem Programm steht. Heute (20 Uhr) hat der EC Pfaffenhofen den ESV Buchloe zu Gast.
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Die Mannschaft von Ex-IceHog-Coach Topias Dollhofer kommt mit breiter Brust und viel Selbstvertrauen nach Pfaffenhofen. Nach dem prestigeträchtigen Derbyerfolg beim EV Landsberg legten die Buchloer am vergangenen Sonntag mit einem Heimsieg gegen Peißenberg nach und kletterten durch dieses Sechs-Punkte-Wochenende auf Tabellenplatz acht. Ein seltenes Kunststück gelang ESV-Verteidiger Maximilian Raß mit einem lupenreinen Hatttrick innerhalb von 101 Sekunden. Ansonsten sind in Buchloe jedoch andere für das Toreschießen zuständig, allen voran Alexander Krafczyk, der mit zwölf Treffern zu den besten Torschützen der Liga gehört. Ähnlich gefährlich ist der Tscheche Martin Zahora, der mit 14 Vorlagen zu den besten Vorbereitern gehört. Das starke Angreifertrio wird ergänzt durch Routinier Markus Vaitl, der auch schon sechsmal getroffen hat und weitere neun Treffer aufgelegt hat. Mit 43 erzielten Toren verfügt Buchloe über den fünftbesten Angriff der Liga und hat damit bereits fast doppelt so oft getroffen wie der ECP. Die schwache Chancenverwertung hat sich im bisherigen Saisonverlauf als das größte Manko der IceHogs erwiesen. "Wir machen einfach zu wenig aus unseren Möglichkeiten", hatte Coach Dimitri Kurnosow schon nach wenigen Spieltagen festgestellt. Mit 22 Toren hat man bisher die mit Abstand wenigsten aller 14 Mannschaften erzielt. Dabei liegen die IceHogs in allen übrigen Statistiken deutlich weiter vorne. Bei den Gegentoren (Platz sechs mit 3,8/Spiel), Strafzeiten (Platz sieben mit 15,4 Minuten pro Spiel) sowie Überzahl- (Rang sechs mit 19,35 Prozent) und Unterzahlquote (Rang sechs mit 83 Prozent) gehören die Pfaffenhofener zur oberen Hälfte der Liga. Doch mit durchschnittlich nur 2,2 Toren pro Partie ist es natürlich schwer, zu punkten oder gar Spiele zu gewinnen. Bestenfalls soll schon heute Abend der Knoten platzen und die Chancen genutzt werden.

Von Karl Öxler
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