Mittwoch, 20. Juni 2018
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Scheyerns Angreifer stürmt kommende Saison für Pfaffenhofen

Boser wechselt von Scheyern zum FSV Pfaffenhofen

Pfaffenhofen
erstellt am 12.03.2018 um 09:41 Uhr
aktualisiert am 27.03.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Pfaffenhofen (kvr) Der Fußball-Kreisligist FSV Pfaffenhofen rüstet sich weiter für die kommende Saison: Wie der Verein nun bekannt gab, wechselt Raphael Boser zum FSV. Der Wechsel dürfte durchaus für Diskussionen sorgen: Der Stürmer kommt vom ST Scheyern.
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Ab der kommenden Saison stürmt Raphael Boser (Mitte) für den FSV Pfaffenhofen.
Ab der kommenden Saison stürmt Raphael Boser (Mitte) für den FSV Pfaffenhofen. Der FSV-Vorsitzende Ramazan Yaylakci (links) und der Sportliche Leiter Konstantin Flick (rechts) freuen sich über die Verstärkung für die Offensive.
Yaylakci
Pfaffenhofen
Keine zwei Jahre ist es her, da standen sich der STS und der FSV, die seit Jahren eine gesunde Rivalität begleitet, in der Aufstiegsrelegation zur Bezirksliga gegenüber. Scheyern siegte im Landkreis-Duell, stieg kurz danach auf. Einer der Helden, die den FSV mit 4:1 in Pfaffenhofen besiegten: Raphael Boser. Zur kommenden Saison wechselt der Stürmer dann jedoch die Fronten. Seit einiger Zeit gab es Gerüchte um den Wechsel, jetzt meldete der FSV Vollzug. Nach zehn Jahren beim STS wird er ab der neuen Spielzeit also das FSV-Dress tragen. Der Weg von Scheyern nach Pfaffenhofen ist derzeit kein weiter: Auch Daniel Schilling ist in der Winterpause zum FSV zurückgekehrt, nachdem er vor der Saison erst von Pfaffenhofen nach Scheyern gewechselt war.
 

Schon in der Jugend in Pfaffenhofen


„Der Kontakt bestand schon länger, in der Winter wurden die Gespräche dann konkreter“, erklärt Konstantin Flick, Sportlicher Leiter des FSV. Verein und Spieler seien sich recht schnell einig gewesen. „Er hat ja auch in der Jugend schon in Pfaffenhofen gespielt“, betont Flick. Sowohl in der Jugend als auch beim STS habe immer seine Qualitäten unter Beweis gestellt. In der aktuellen Saison traf der 28-Jährige Boser achtmal in 15 Partien für den STS. Allerdings sieht Flick Bosers Stärken nicht nur im Torabschluss: „Da unser System so veranlagt ist, dass auch die Stürmer schon einen wichtigen Anteil an der Defensivarbeit haben, passt er perfekt ins Team“, freut sich Flick. Für den FSV sei es eine wichtige Verpflichtung, vor allem auch hinsichtlich der Kaderbreite.

Boser selbst freut sich auf das neue Kapitel: „Ich wollte nochmal eine neue Herausforderung, ich werde ja auch nicht jünger.“ Auch die Anlage des FSV sei in jeder Hinsicht super. Mit dem FSV gibt es, so Boser, schon seit Jahren Kontakt: „Sie haben sich sehr um mich bemüht, eigentlich jedes Jahr. Ich wollte mich noch bei einem anderen Verein probieren.“
 
Diskussionen, dass der Wechsel von Scheyern zum FSV ein besonderer ist, könne er verstehen. Allerdings sagt er auch: „Unter den Spielern gibt es keine Reibereien. Das kommt eher aus dem Umfeld. Ich kenne fast die ganze FSV-Mannschaft. Diese Rivalität gibt es nicht mehr.“
 

Lust auf die Bezirksliga

 
Aktuell ist der FSV Tabellenerster, hat den Aufstieg in die Bezirksliga im Visier: „Ich hoffe es, natürlich. Als wir mit Scheyern in der Bezirksliga gespielt haben, war ich lange verletzt, konnte nur zehn Spiele machen. Ich hatte darauf nochmal Lust.“
 
Kevin Reichelt
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