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Nach zwei Siegen gegen Spitzenreiter fordert der TSV Rohrbach nun Tabellenführer Kirchheim

Aller guten Dinge sind drei

Rohrbach
erstellt am 08.11.2018 um 17:54 Uhr
aktualisiert am 15.11.2018 um 18:19 Uhr | x gelesen
Rohrbach (PK) Zweimal in dieser Saison hat der TSV Rohrbach gegen Tabellenführer der Fußball-Bezirksliga gespielt, zweimal hat der TSV auch gewonnen. Morgen Nachmittag (14 Uhr) fordern die Rohrbacher den aktuellen Liga-Primus Kirchheimer SC.
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Beim Spitzenreiter Kirchheimer SC wollen Florian Lux (links) und der TSV Rohrbach wieder für Furore sorgen.
Beim Spitzenreiter Kirchheimer SC wollen Florian Lux (links) und der TSV Rohrbach wieder für Furore sorgen.
Schneider
Rohrbach
In den vergangenen Wochen sorgte die Elf von Trainer Stefan Klos gleich zweimal für Aufsehen: Zunächst gelang ein 4:2-Erfolg beim damaligen Tabellenführer SV Sulzemoos, zwei Wochen später stürzte der TSV auch den neuen Spitzenreiter TSV Jetzendorf mit dem 3:1-Derbysieg vom Thron. Beim Kirchheimer SC, aktuell auf Rang eins, dürfte man also gewarnt sein. Angst und bange muss dem KSC aber nicht werden: "Sie haben zehn der vergangenen elf Spiele gewonnen", sagt TSV-Co-Trainer Michael Humbach: "Das ist jetzt eine nicht ganz so schlechte Serie." Zuletzt gewann Kirchheim fünf Spiele am Stück, darunter auch gegen den SV Manching. Die letzte Niederlage für das Team um Spielertrainer Steven Toy setzte es beim FSV Pfaffenhofen, damals unterlag der KSC mit 2:3.

Auch an das Hinspiel in Rohrbach hat der Tabellenführer nicht die besten Erinnerungen: Rohrbach führte zwischenzeitlich mit 3:0, vergab hochkarätige Chancen auf weitere Treffer - am Ende brachte der TSV einen 3:2-Erfolg über die Zeit: "Es kommt nicht so oft vor, dass man gegen ein solches Team 3:0 führt und noch weitere Chancen hat", meint Humbach. Doch auch schon damals habe man die Klasse der Kirchheimer gesehen - trotz des Siegs: "Spielerisch waren sie mit Sulzemoos sicher das beste Team, gegen das wir gespielt haben. Bei uns hat da einfach viel funktioniert", sagt Humbach. Besonders von der Spielanlage und im Spielaufbau sei Kirchheim sehr stark. "Das wissen wir, die Serie kommt ja nicht von ungefähr." Zu verschenken haben die Rohrbacher allerdings nichts: "Wir fahren dahin, um mindestens einen Punkt zu holen. Genügend Selbstvertrauen sollten wir haben", sagt der Co-Trainer. Aus den vergangenen vier Spielen holte Rohrbach vier Siege. Allerdings zeigte der TSV zuletzt beim Heimsieg gegen Moosburg keine starke Leistung, Trainer Klos bezeichnete die erste Halbzeit als Katastrophe. "Mit der Leistung wird es nicht reichen, das ist klar", sagt Humbach: "Das müssen wir einfach abhaken. Wir wissen, dass es nicht gut war und dass wir uns steigen müssen."

Personell sieht es nicht allzu schlecht aus bei den Rohrbachern: Zwar gibt es noch einige angeschlagene Spieler wie Thomas Schwarzmeier, Michael Mößnang, Tobias Thoma, Matthias Federl und Dominik Nikolaus, die meisten sollten laut Humbach aber wohl auflaufen können.

In Kirchheim will sich Rohrbach wieder von seiner besten Seite zeigen. Zunächst dürfte die Klos-Elf auf die Defensive schauen und auf Konter lauern - wie eben im Hinspiel. "Wir werden ihnen sicher nicht ins offene Messer laufen."
Kevin Reichelt
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