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Futsal: Ehekirchen trifft an diesem Samstag bei der Endrunde der Schwäbischen Meisterschaften auf Topteams

"Wer in Günzburg antritt, der kann auch was"

Ehekirchen
erstellt am 12.01.2018 um 19:09 Uhr
aktualisiert am 30.01.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Ehekirchen (bas) Für die Fußballer des FC Ehekirchen ist die Hallensaison noch nicht vorbei: An diesem Samstag reist der Bezirksligist zur Endrunde der Schwäbischen Meisterschaft im Futsal. Das Turnier findet in Günzburg statt und Ehekirchen bekommt es gleich in der Gruppenphase mit einem Bekannten zu tun.
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Ehekirchen: "Wer in Günzburg antritt, der kann auch was"
Ob sie weiterjubeln dürfen? Die Ehekirchener Kicker (v.l.) Lukas Ziegler, Sebastian Rutkowski und Max Jahner treten an diesem Samstag in Günzburg beim Finale der Schwäbischen Hallenmeisterschaften im Futsal an. - Foto: S. Hofmann
Ehekirchen

Acht Teams sind es, die an diesem Tag um den Titel Schwäbischer Meister spielen werden. Zunächst treten die Mannschaften, die sich in Vorrundenwettbewerben qualifiziert hatten, in zwei Gruppen gegeneinander an. In Gruppe A misst sich Landesligist Türkspor Augsburg mit dem FC Stätzling, ebenfalls aus der Landesliga, dem SC Bubesheim (Bezirksliga Schwaben Nord) und dem BSK Olympia Neugablonz (Bezirksliga Schwaben Süd). Der FC Ehekirchen (Bezirksliga Schwaben Nord) dagegen tritt in der Gruppe B zusammen mit dem Ligakonkurrenten TSV Gersthofen, dem TSV Ottobeuren (Kreisliga Allgäu Mitte) und dem TSV Diedorf (Kreisliga Augsburg) um Tore und Punkte an. Eine vermeintlich leichtere Division. "Ich warne davor, eine Gruppe stärker als die andere zu bewerten", sagt Ehekirchens Spielertrainer Simon Schröttle. Zwar kenne er die direkten Kontrahenten aus Ottobeuren und Diedorf kaum. "Aber die haben sich auch nicht umsonst für die Endrunde qualifiziert. Wer in Günzburg antritt, der kann auch was." Was den TSV Gersthofen betrifft, so wisse man beim FCE um dessen Qualitäten. "Trotzdem bleibt die Mannschaft schwer einzuschätzen, weil man nie weiß, wie sich die Spieler in der Halle anstellen", meint Schröttle. Der 25-Jährige mag Futsal lieber als den klassischen Hallenfußball mit Bandenkick. "Es ist technisch anspruchsvoller, das gefällt mir. Beim Hallenfußball kannst du dagegen fast blind spielen und den Ball gegen die Banden dreschen. Das ist mir zu wild und zu einfach." Eine Erklärung, warum sein Team nach der souveränen Qualifikation zur Futsal-Endrunde am Freitag vor einer Woche an den zwei darauffolgenden Tagen beim Schiedsrichter-Hallenturnier - ein Bandenkick-Wettbewerb - nur auf Rang drei gekommen ist, soll das aber nicht sein. "Das hätte eigentlich nicht passieren dürfen. Wir haben eine ganz ordentliche Vorrunde in Neuburg gespielt und verlieren dann das Halbfinale gegen einen Kreisklassisten ganz dumm. Wir waren danach natürlich konsterniert, weil wir das Turnier eigentlich gewinnen wollten", berichtet Schröttle. "Es hat auch keiner so recht gewusst, wie uns das passieren konnte."

Schwamm drüber, heißt das Motto in Ehekirchen nun. Die volle Konzentration gilt dem Wettstreit in Günzburg. Und dabei hat Schröttle die Qual der Wahl. Sind es am Wochenende zuvor gleich drei Turniertage in Serie gewesen, bei denen er jeden seiner Kicker - der komplette Kader hatte sich für die Wettbewerbe freiwillig gemeldet - einsetzen konnte, so muss er für die Endrunde nun eine Streichliste aufstellen. "Es werden hauptsächlich die Spieler auflaufen, die das Vorrundenturnier gewonnen haben. Das haben sie sich einfach verdient", so der Ehekirchener Spielertrainer. Änderungen wird es aber dennoch geben. Schröttle selbst hat Leistenprobleme und wird wahrscheinlich nicht spielen, stattdessen rücken Lukas Ziegler und Fabian Scharbatke ins Aufgebot. Die Torhüterposition wird zudem nicht Mehmet Özdemir sondern Neuzugang Tomas Ruhland einnehmen.

Kann sich der FCE für die K.o-Runde qualifizieren, geht es möglicherweise gegen einen weiteren bekannten Gegner: "Es wäre natürlich schon eine Sache, wenn die Mannschaft Revanche gegen den BSK Olympia Neugablonz nehmen könnte - auch wenn ein Futsal-Sieg nicht die verlorene Relegation aufwiegt", scherzt Schröttle. Der FC Ehekirchen war in der vergangenen Saison in der Abstiegsrelegation der Landesliga an Bezirksligist Olympia Neugablonz gescheitert und musste deshalb den Gang zurück in die Bezirksliga antreten.

Um die K.o-Runde zu erreichen, muss der FC Ehekirchen die Gruppenphase auf Platz eins oder zwei beenden. Entsprechend träfe das Team dann auf den Tabellenzweiten respektive -ersten der Gruppe A im Halbfinale. Und wer weiß, vielleicht gelingt dem FCE die Sensation, sich auch für die Bayerische Meisterschaft zu qualifizieren.

Von Sebastian Hofmann
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