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VfR Neuburg bereitet sich auf die Landesligasaison 2018/2019 vor - Iblher trainiert zweite Mannschaft

Nur eine kurze Pause

Neuburg
erstellt am 11.06.2018 um 18:40 Uhr
aktualisiert am 27.06.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Neuburg (DK) Die einen sind noch gar nicht richtig fertig, da fangen die anderen schon wieder an. Die Kicker des VfR Neuburg haben am Sonntag mit der Vorbereitung auf die Saison 2018/2019 begonnen. Beim ersten Training des zukünftigen Landesligisten waren fast alle Neuzugänge dabei. Bald steigt auch die wiederbelebte zweite Mannschaft in den Übungsbetrieb ein.
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Trainer, Stab und Neuzugänge beim VfR Neuburg für die Saison 2018/2019: (hinten, von links) Trainer Christian Krzyzanowski, Co-Trainer Alexander Egen, Pascal Schittler, Dennis Karmann, Erik Pickl, Torwarttrainer Bernhard Dittenhauser, Scout Roland Portune, (vorne, von links) Niklas Golling, Dominik Schröder, Robert Zisler und Florian Ihring.
Trainer, Stab und Neuzugänge beim VfR Neuburg für die Saison 2018/2019: (hinten, von links) Trainer Christian Krzyzanowski, Co-Trainer Alexander Egen, Pascal Schittler, Dennis Karmann, Erik Pickl, Torwarttrainer Bernhard Dittenhauser, Scout Roland Portune, (vorne, von links) Niklas Golling, Dominik Schröder, Robert Zisler und Florian Ihring.
Foto: S. Hofmann
Neuburg
Am Wochenende ist dem VfR Neuburg noch mal ein Fang geglückt: Mit Dominik Schröder kommt nicht nur die erhoffte Verstärkung für die Defensive. Der 19-Jährige bringt auch reichlich höherklassige Spielererfahrung mit. Beim FC Ingolstadt war er in der U17 in der Bayernliga und in der Bundesliga im Einsatz. Als er zu den A-Junioren der Schanzer wechselte, durfte er sich in zwei weiteren Spielzeiten in der Bundesliga beweisen und kam insgesamt auf 28 Einsätze. Zwar gehörte Schröder in der vergangenen Saison dem Regionalliga-Kader des FC Ingolstadt II an, durfte aber nur dreimal spielen. "Dominik braucht, glaube ich, erstmal ein bisschen Selbstvertrauen", sagt VfR-Teammanager Martin Stanek über den 19-Jährigen. "Er muss einfach spielen, spielen, spielen."

Wie bereits berichtet, hat der VfR Neuburg neben Schröder noch andere Neuzugänge für die kommende Saison an Bord geholt. So haben sich Florian Ihring (SV Manching), Dominik Jozinovic (SC Ried), Niklas Golling, Pascal Schittler (beide JFG Neuburg), Robert Zisler (FC Ehekirchen), Dennis Karmann (TSG Untermaxfeld), Erik Pickl (FC Gerolfing) und Marco Friedl (TSV Rain) entschlossen, in der kommenden Spielzeit das lila-weiße Trikot überzustreifen. Wer sich letztlich durchsetzen wird und ob es einer der Neuen zum Stammspieler schafft, muss sich erst noch zeigen. "Es fangen alle wieder bei null an", sagte VfR-Trainer Christian Krzyzanowski sowohl an die neuen als auch die etablierten Kicker seiner Mannschaft gewandt. Vor allem forderte er Disziplin von seiner Truppe: "Wir wollen alle Spiele mit elf Mann auf dem Platz beenden", erklärte er.

Neu zum Team hinter dem Team ist neben Ex-BSV-II-Trainer Roland Portune (wir berichteten), der sich der Talentsichtung und Spielerentwicklung widmen soll, auch Torwarttrainer Bernhard Dittenhauser (FC Gerolfing) gekommen. Der Stepperger wird sich in gesonderten Einheiten um die Schlussmänner Philipp Mayr, Ulli Ziegler und Dominik Jozinovic kümmern.
 
Sebastian Hofmann, Hofmann, Sebastian, Neuburg
Neuburg



Cheftrainer Christian Krzyzanowski und sein Kollege Alexander Egen wollen in den kommenden Wochen den Fokus darauf legen, den Kader so schnell wie möglich wieder zu einem echten Team zu formen. "Wir müssen die Neuen gut integrieren und jeder Spieler muss seinen Platz finden", sagt Krzyzanowski. Mit Blick auf die höheren Anforderungen in der Landesliga werde auch die Fitness eine Rolle spielen. "Die etablierten Teams in der Landesliga werden uns in Sachen Erfahrung und Schnelligkeit bestimmt voraus sein. Wir müssen schauen, dass wir das erstmal mit Fitness kompensieren können, bis wir auch Erfahrungen gesammelt haben."

Damit die Neuburger möglichst bald eine kleine Wasserstandsmeldung über die eigenen Bemühungen bekommen, haben sie schon Testspiele gegen hochklassige Gegner vereinbart. So kommt am kommenden Samstag der FC Pipinsried (Regionalliga Bayern) ins Brandlstadion. Anpiff ist um 17 Uhr. Außerdem stehen noch Begegnungen in Nördlingen (Bayernliga, 22.6.), Rohrbach (Bezirksliga Oberbayern Nord, 24.6.), gegen Schwaben Augsburg (Bayernliga Süd, 28.6.), den Kissinger SC (Bezirksliga Schwaben Süd, 30.6.), beim TSV Jetzendorf (Bezirksliga Oberbayern Nord, 1.7.) und gegen den TSV Rain II (Bezirksliga Schwaben Nord, 7.7.) an. Das erste Punktspiel bestreitet der VfR Neuburg am 14. oder 15. Juli.

Noch etwas mehr Zeit, bis es wieder ernst wird, hat die zweite Mannschaft der Lila-Weißen, die erst kürzlich wiederbelebt wurde. Teammanager Martin Stanek sagt dazu: "Es gab auch Stimmen im Verein, die lieber noch ein Jahr gewartet hätten. Aber ich bin der Meinung, dass man eine zweite Mannschaft braucht, wenn man in der Landesliga spielt. Und deshalb bin ich auch sehr froh, dass Kalle sich bereit erklärt hat, die Mannschaft zu trainieren." Gemeint ist Karl Iblher (kleines Bild), Urgestein beim VfR Neuburg, der nach eigener Aussage sofort Feuer und Flamme war, als das Thema zweite Mannschaft wieder aufkam. Die war nämlich erst kurz vor Beginn der Saison 2017/2018 abgemeldet worden. Durch die Euphorie, die mit dem Erfolg der Neuburger in der Bezirksliga einherging, zog es auch wieder viele "alte Recken" ins Brandlstadion. Der Fanklub "Sechsundzwanzga" schob zusätzlich an und schnell war ein vorläufiger Kader für die zweite Mannschaft beisammen. "Wir wollen einfach die gute Stimmung, die unsere ?Erste' verbreitet, weitertragen", sagt Iblher. Von anderen Vereinen würden keine Spieler abgeworben, nur ehemalige VfRler und ein oder zwei zuletzt inaktive Kicker hätten sich gemeldet. "Ich habe aber schon den Anspruch, dass wir in der B-Klasse vorne mitspielen", so der 46-Jährige. Teammanager Stanek ergänzt: "Ewig soll die zweite Mannschaft dort aber auch nicht bleiben."
Sebastian Hofmann
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