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Fußball: SV Karlshuld kämpft heute um den Verbleib in der Kreisliga

Letzte Chance auf den Klassenerhalt

Karlshuld
erstellt am 13.06.2018 um 13:42 Uhr
aktualisiert am 29.06.2018 um 03:34 Uhr | x gelesen
Karlshuld (DK) Weiterhin Kreisliga oder erstmals seit über 60 Jahren wieder Kreisklasse? Für die Fußballer des SV Karlshuld steht am Donnerstag um 18.30 Uhr das wichtigste Spiel der jüngeren Vereinsgeschichte auf dem Plan. Die Truppe um Trainer Peter Krzyzanowski will den Abstieg mit aller Macht vermeiden und auf dem Sportgelände in Buxheim gegen den SV Kasing seine zweite Chance zum Klassenerhalt nutzen.
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Einen der wenigen Lichtblicke beim SV Karlshuld bereitete David Ibraimovic (am Ball). Der Stürmer kämpfte und rackerte sich gegen Großmehring ab. Geholfen hat es aber nichts.
Einen der wenigen Lichtblicke beim SV Karlshuld bereitete David Ibraimovic (am Ball). Der Stürmer kämpfte und rackerte sich gegen Großmehring ab. Geholfen hat es aber nichts.
S. Hofmann
Karlshuld
Den ersten Matchball haben die Karlshulder bereits am vergangenen Sonntag bei der 1:3-Niederlage gegen NK Croatia Großmehring "total leichtfertig verballert", wie es ein enttäuschter Peter Krzyzanowski nach der Partie formulierte. Bei allem Respekt vor dem Gegner, der sich mit zehn Niederlagen und einem negativen Torverhältnis die Vizemeisterschaft in der Kreisklasse 2 Pfaffenhofen gesichert hatte, meinte der Karlshulder Übungsleiter weiter: "Die Kroaten waren definitiv schlagbar."

Das wussten auch seine Spieler, die nach dem Schlusspfiff geknickt auf dem Rasen saßen. Die größte Enttäuschung ist inzwischen jedoch verflogen, vor allem für Krzyzanowski galt es, die Niederlage als Chef der Mannschaft schnellstmöglich aus dem Kopf zu bekommen. "Wir müssen positiv denken. Und das muss ich im Training auf die Jungs übertragen. Ich muss sie wieder aufrichten und den Fokus auf das neuerliche Endspiel legen", sagt er.

Dass es nun erneut gegen den SV Kasing in den Relegations-Irrsinn geht, sieht der Karlshulder Übungsleiter eher negativ. Zwar habe man beim 3:2-Sieg nach Verlängerung am Donnerstag vor einer Woche gezeigt, dass man die Kasinger schlagen kann. "Allerdings haben sie uns alles abverlangt und sie hätten genauso gut gewinnen können. Jetzt haben wir sogar ein Spiel mehr in den Beinen", sagt der 40-Jährige. Schon gegen die Kroaten hat man den Donaumöslern um Matthias Stegmeir die hohe Belastung der vergangenen Wochen angemerkt. "Uns hat die Kraft und die Frische gefehlt", meinte der SVK-Coach nach der emotionslosen und blutleeren Vorstellung im Stadion der DJK Ingolstadt am vergangenen Sonntag.

Wie bereits das erste Spiel gegen den SV Kasing vor genau einer Woche gezeigt hat, muss deren Torjäger Martin Oblinger unbedingt in Schach gehalten werden, wenn man kein böses Erwachen erleben will. Beim SV Karlshuld sind bis auf Max Seitle (Kapselquetschung am großen Zeh) alle Mann an Bord.
Norbert Dengler
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