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Fußball-Landesliga: Kapitän könnte am Sonntag gegen Türkspor Augsburg zum VfR Neuburg zurückkehren

Hoffen auf Habermeyer

Neuburg
erstellt am 09.11.2018 um 18:29 Uhr
aktualisiert am 10.11.2018 um 07:20 Uhr | x gelesen
Neuburg (DK) Kann der VfR Neuburg das Ruder herumreißen?
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Er gibt den Ton an: Kapitän Sebastian Habermeyer könnte an diesem Sonntag gegen Augsburg bereits wieder für den VfR Neuburg auflaufen, wenn das Gefühl nach dem Abschlusstraining passt.
Er gibt den Ton an: Kapitän Sebastian Habermeyer könnte an diesem Sonntag gegen Augsburg bereits wieder für den VfR Neuburg auflaufen, wenn das Gefühl nach dem Abschlusstraining passt.
S. Hofmann
Neuburg
Zwei Niederlagen in Folge stehen beim Tabellenzweiten der Fußball-Landesliga Südwest bereits auf dem Kerbholz. Eine dritte nacheinender soll nicht kommen. Doch: "Wir gehen sicher nicht als Favorit in die Partie bei Türkspor Augsburg", sagt VfR-Trainer Christian Krzyzanowski mit Blick auf die Auswärtspartie am Sonntag (15 Uhr). Etwas Hoffnung in Bezug auf die Kaderprobleme der Neuburger besteht allerdings. Unter gewissen Umständen ist Kapitän Sebastian Habermeyer am Sonntag wieder mit dabei.

Mit einem 2:0-Heimsieg hat das erste Aufeinandertreffen zwischen Neuburg und den Augsburger Türken im Sommer geendet. Die Treffer für die Lila-Weißen hatten seinerzeit Florian Ihring, der den Verein ja kurz darauf verlassen hat, und Sebastian Habermeyer erzielt. "Wir haben Türkspor damals in einer Phase erwischt, in der sich die Mannschaft noch nicht gefunden hatte. Das ist jetzt aber anders. Die haben seit Anfang August kein Spiel mehr verloren, sich noch prominent verstärkt und sind auf Aufstieg programmiert", beschreibt Christian Krzyzanowski den Tabellenvierten.

Die Statistik lügt nicht: Nur bis zum siebten Spieltag gab es für Türkspor Augsburg insgesamt vier Niederlagen - daneben noch zwei Siege und ein Unentschieden. Im Anschluss daran haben die Fuggerstädter sieben Partien gewonnen und vier weitere mit einem Remis beendet. So stehen derzeit 32 Punkte und eben Rang vier zu Buche. Bester Torschütze ist Fatih Baydemir, der in 18 Partien 14 Treffer verbuchen konnte, gegen Memmingen II, Olching und Gundelfingen sogar jeweils einen Doppelpack schnürte.

Insgesamt scheint Türkspor Augsburg im Moment so etwas wie das Spiegelbild des VfR Neuburg zu sein. Nicht nur, dass die Erfolge fast entgegengesetzt laufen - so konnten die Neuburger von den jüngsten fünf Partien nur eine gewinnen. Ursache dessen ist auch die personelle Situation. Während die Augsburger im August noch sechs Kicker - darunter vier U. S. -amerikanische Collge-Spieler - nachverpflichtet haben, plagt sich der VfR Neuburg seit Wochen mit zahlreichen Verletzten. Zur langen Lazarett-Liste gesellt sich Verteidiger Marco Bader wieder dazu, der erneut an einer Muskelverhärtung im Bein leidet. Bei Angreifer Ray Bishop besteht wieder die Hoffnung, dass er noch vor der Winterpause auf den Platz zurückkehren kann.

Im Fall des Kapitäns Sebastian Habermeyer ist vielleicht schon an diesem Wochenende ein Comeback möglich: "Er hat am Donnerstag fast voll mittrainiert. Aber wir müssen mal schauen, ob sein Bein das mitmacht. Genau kann man es wohl erst kurz vor dem Spiel sagen", sagt Trainer Krzyzanowski. Wie sehr der 24-jährige Leitwolf seinem Team fehlt, hatte man am vergangenen Samstag bei der 1:2-Heimniederlage gegen Memmingen II gesehen. "Ich habe das unter der Woche auch mit den Spielern besprochen. Es steht außer Frage, dass jeder in dieser Partie gekämpft hat. Aber wir haben halt nicht genug Leute, die die anderen antreiben. Viele sind zu ruhig, zu brav. Ich habe halt sehr viele sehr junge Spieler. Und dann merkst du es, wenn einer wie Sebbi Habermeyer länger fehlt", so Krzyzanowski.

Angetan war der Neuburger Trainer vom Pflichtspieldebüt des Angreifers Abdel Abou-Khalil. Der 27-Jährige schoss ein Tor und war an sehr vielen Offensivaktionen beteiligt. Dass sich der Neuzugang lautstark über so manche vergebene Chance ärgerte, stört Krzyzanowski nicht. "Ich hab lieber einen dabei, der ein bisschen grantiger ist, als einen, der keine Emotionen zeigt. "
Sebastian Hofmann
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