Samstag, 17. November 2018
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George Tunde Shoneye gewinnt Hauptklasse der Tischtennis-Stadtmeisterschaften

Ein Hauch von Olympia

Neuburg
erstellt am 11.09.2018 um 18:44 Uhr
aktualisiert am 29.09.2018 um 03:34 Uhr | x gelesen
Neuburg (DK) George Tunde Shoneye hat sich in der Hauptklasse der Männer gegen die Konkurrenz durchgesetzt und somit die 52. Auflage der Neuburger Stadtmeisterschaften im Tischtennis gewonnen. Vor den Augen der Zuschauer in der Mehrfachturnhalle im Ostend lieferte er im Finale eine dominante Leistung ab und siegte glatt in drei Sätzen.
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Ludwig Degmayr, Degmayr, Ludwig, Neuburg
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Am vergangenen Wochenende sprang in der Ostendturnhalle wieder einmal der Ball, als die von der Tischtennisabteilung des BSV Neuburg jährlich ausgerichteten offenen Stadtmeisterschaften ausgespielt wurden. Während am Samstag zunächst die Turniere der Jugend A und B sowie der Leistungsklasse B und D der Erwachsenen ausgetragen wurden, spielten Männer und Frauen C wie auch die höchste Spielklasse, Männer und Frauen A, am Sonntag um die Platzierungen. In allen Klassen wurden zunächst in einer Vorrunde mit vier Gruppen die Endrundenteilnehmer bestimmt, die danach in der K.o.-Runde aufeinandertrafen.
Sein Trainingspartner warf Timo Boll aus dem Olympia-Turnier: George Tunde Shoneye (großes Bild, rechts) gewann die Hauptklasse der Neuburger Stadtmeisterschaften im Tischtennis. Philipp Schinagl (unten, links) erreicht in seinem ersten Turnier in der Klasse A direkt die Endrunde, sein Ex-Mannschaftskamerad Max Jäger (Mitte) tritt mittlerweile für den FC Bayern München an. Anna Ledwoch  wurde Zweite ihrer Altersklasse.L. Degmayr
Sein Trainingspartner warf Timo Boll aus dem Olympia-Turnier: George Tunde Shoneye (großes Bild, rechts) gewann die Hauptklasse der Neuburger Stadtmeisterschaften im Tischtennis. Philipp Schinagl (unten, links) erreicht in seinem ersten Turnier in der Klasse A direkt die Endrunde, sein Ex-Mannschaftskamerad Max Jäger (Mitte) tritt mittlerweile für den FC Bayern München an. Anna Ledwoch wurde Zweite ihrer Altersklasse.L. Degmayr
Ludwig Degmayr, Degmayr, Ludwig, Neuburg
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Am Wettbewerb der Männer und Frauen B nahm ein Lokalmatador teil, was auf dem Papier jedoch nicht stimmte. Der 18-jährige Maximilian Jäger aus Unterhausen spielt in der neuen Saison nämlich nicht mehr für den BSV, sondern bei einem sehr bekannten Verein: dem FC Bayern München. Der Grund dafür ist, dass Jäger vor seinem Studium ein Jahr im Trainerteam des FC Bayerns verbringt, um dort die jungen Talente der FCB-Tischennisabteilung zu fördern. Am Samstag trat er jedoch selbst an die Platte, erreichte mit Platz drei auch die K.o.-Runde, scheiterte letztlich aber im Achtelfinale. "Leider war ich in den Tagen zuvor gemeinsam mit den anderen FCB-Spielern auf einem Trainingslehrgang, bei dem wir je an die zehn Stunden an der Platte standen. Das konnte ich leider nicht verschieben", spricht Jäger über seinen in diesem Fall unglücklichen Terminplan.
 
Ludwig Degmayr, Degmayr, Ludwig, Neuburg
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In der qualitativ hochwertigsten Klasse A der Frauen und Männer war Philipp Schinagl als einziger Neuburger vertreten. Für ihn war es der erste Auftritt in der höchsten Spielklasse. Aus diesem Grund tat er sich in der Gruppenphase gegen die stärkere Konkurrenz recht schwer. So verlor er nach einem Auftaktsieg zunächst die drei weiteren Partien in der Vorrunde, wodurch er im letzten Gruppenspiel einen Sieg zum Weiterkommen benötigte. In einem Fünfsatzkrimi entschied der 18-Jährige die Partie jedoch für sich und zog ins Achtelfinale ein. Ähnlich wie für seinen Altersgenossen Max Jäger, war auch für ihn im Achtelfinale Endstation, hier schied Schinagl nämlich gegen den späteren Turniersieger George Tunde Shoneye aus.
 
Ludwig Degmayr, Degmayr, Ludwig, Neuburg
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Im Finale der Klasse A standen sich am Ende George Tunde Shoneye vom SSV Ulm und Michael Tomasik vom SV Zuchering gegenüber. Während Shoneye in seinem Halbfinale durch einige leichtsinnige Fehler noch Schwierigkeiten hatte und mit 5:4 knapp gewann, zeigte er im Finale mit einem glatten Dreisatzsieg eine souveräne Vorstellung und durfte sich somit über den Titel freuen.

Aufgrund seiner Ranglistenpunktzahl galt George Tunde Shoneye schon vor dem Turnier als Favorit. Der gebürtige Nigerianer ist einer der besten Spieler seines Landes und trainierte bis vor ein paar Jahren in seiner Heimat mit Quadri Aruna, dem zweifachen nigerianischen Olympiateilnehmer, der in Rio de Janeiro 2016 die deutsche Tischtennislegende Timo Boll aus dem Olympischen Turnier warf. "Natürlich war mir klar, dass ich von der Ranglistenplatzierung her dieses Turnier für mich entscheiden muss, doch man muss die Partien erst einmal gewinnen und ich finde, dass meine Gegner echt gut gespielt haben. So einfach, wie es aussah, war es bei Leibe nicht," lobt der Sieger die schlagkräftige Konkurrenz.
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