Freitag, 14. Dezember 2018
Lade Login-Box.

B-Klasse: SV Ludwigsmoos gastiert zum Saisonauftakt in Sandizell - Trainer Daniel Marx ist mit der Vorbereitung nicht zufrieden

"Die meisten ziehen voll mit"

Ludwigsmoos
erstellt am 10.08.2018 um 19:40 Uhr
aktualisiert am 27.08.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Ludwigsmoos (DK) Nach der nicht optimalen Saison 2017/18, will der SV Ludwigsmoos wieder eingreifen.
Textgröße
Drucken
Während die Grün/Weißen guten Fußball zeigen wollen, ist man beim Gegner aus Sandizell bereits froh, überhaupt eine Mannschaft stellen zu können. Wir haben uns mit SVL-Spielertrainer Daniel Marx unterhalten.

Herr Marx, in der vergangenen Saison landete Ihre Mannschaft nur auf Platz sieben. Warum fand sich der SV Ludwigsmoos am Ende nicht unter den drei Aufsteigern wieder?
Daniel Marx: Wir hatten einen zu dünnen Kader und einfach zu viele langfristige und wichtige Ausfälle. Wenn ich einigermaßen alle Spieler zur Verfügung hatte, konnten wir mit allen mithalten, leider war das zu selten der Fall.

Hat sich im Sommer das Transferkarussel in Ludwigsmoos gedreht?
Marx: Bernhard Kraus hat sich dem SV Grasheim angeschlossen und Sascha Brosi hat seine Karriere beendet. Diese Abgänge sind natürlich sehr schmerzhaft und nur schwer zu kompensieren.

Als Zugang haben wir Daniel Korn vom FC Zell/Bruck als spielenden Co-Trainer erhalten. Eine sehr wichtige Personalie, da er einfach präsent und zweikampfstark ist. Auch als Trainerteam passen wir sehr gut zusammen. Zweiter Neuzugang ist Florin Florea vom SV Klingsmoos, der allerdings erst ab Mitte Oktober einsatzbereit ist.

Mit welchem Ziel schicken Sie Ihr Team in die neue Spielzeit?
Marx: Ein klar definiertes Ziel haben wir uns nicht vorgenommen. Wir wollen einfach guten Fußball zeigen und so viele Spiele wie möglich gewinnen. Umsetzen wollen wir es durch eine verstärkte und kontrollierte Defensive.

Lassen Sie uns auf die Vorbereitung zurückblicken.
Marx: Die Vorbereitung verlief nicht wirklich nach Plan. Aufgrund einiger Urlauber und ein paar Verletzter war die Trainingsbeteiligung nicht immer gut. Allerdings heißt das nichts für die Punktspiele, da wir in der letzten Saison eine Supervorbereitung gespielt haben und es dann nach ein paar Spielen gar nicht mehr lief. Die meisten ziehen voll mit, und machen dadurch auch sichtlich Fortschritte, was mich sehr freut.

Am ersten Spieltag trifft der SVL in der B-Klasse Neuburg auf die DJK Sandizell (Sonntag 15 Uhr). Wie schätzen Sie den Gegner ein?
Marx: Sandizell hat sicher wieder eine der stärksten Offensiven der Liga, diese gilt es, so gut wie möglich auszuschalten. Wo ihre Schwächen liegen, kann ich nicht sagen, da sie ja viele neue Leute bekommen haben.

Nach dem Gastspiel in Sandizell kommt die SG Rohrenfels/Wagenhofen II, ehe man zur zweiten Mannschaft des VfR Neuburg reist.
Marx: Mit Blick auf den Saisonstart bin ich lieber vorsichtig. Sandizell wird sicher eine starke Mannschaft haben, wo ich mit einem Punkt wohl leben könnte, da mir hier wichtige Spieler aufgrund ihres Urlaubs fehlen. Das Heimspiel unter der Woche gegen Wagenhofen/Rohrenfels soll hingegen schon gewonnen werden. Wie es dann gegen Neuburg aussieht, ist schwer zu sagen, da diese Mannschaft für mich eine Wundertüte ist, und ich gar nicht weiß, wer da aufläuft.

Welche Mannschaften sehen Sie im Aufstiegsrennen?
Marx: Ich denke um den Aufstieg werden Bertoldsheim, Feldkirchen und Untermaxfeld spielen. Auch der VfR Neuburg II kann hier eine große Rolle spielen, je nach Kaderstärke und wer vom Landesligakader hier immer spielt. Und es wird sicherlich auch wieder eine Überraschungsmannschaft geben.

Wie haben Sie sich im Vergleich zu Ihrer ersten Station in Grasheim vor ein paar Jahren weiterentwickelt?
Marx: Als Spielertrainer hatte ich jetzt genug Zeit, mich weiterzuentwickeln, erst als Co-Trainer beim BSV Berg im Gau, und jetzt als Trainer beim SVL. Hier kann ich in Ruhe arbeiten und außerdem habe ich mit Daniel Korn einen guten Co-Trainer an meiner Seite. Ich denke, ein gutes Miteinander und Vertrauen, das hier der Fall ist, ist die Grundlage, um gut mit dem Team arbeiten zu können.

Die Fragen stellte Marek Hajduczek.
Kommentare

Schreiben Sie den ersten Kommentar!

Kommentare geben die Meinung des Verfassers wieder. Für die Inhalte übernimmt donaukurier.de keinerlei Verantwortung und Haftung. weitere Informationen
Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie eingeloggt sein!