Donnerstag, 15. November 2018
Lade Login-Box.

Ingolstädter Patrick Haller belegt bei "Rund um Köln" Platz 29

Die Form stimmt

Köln
erstellt am 13.06.2018 um 18:46 Uhr
aktualisiert am 28.06.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Köln (DK) Der Ingolstädter Radprofi Patrick Haller belegte beim UCI-Rennen (1.1) "Rund um Köln" den 29. Platz.
Textgröße
Drucken
220 Kilometer mussten die Fahrer im welligen Bergischen Land zurücklegen.

Haller Strategie lautete wieder einmal, in eine der Ausreißergruppen zu kommen. "Ich probierte es, aber das gelang mir diesmal nicht. Ein paar mal war ich schon dabei, aber die entscheidende Gruppe habe ich knapp verpasst", sagte Haller. "So konzentrierten wir uns darauf, immer dabei zu bleiben im vorderen Teil des Feldes. " Denn durch die Anstiege war das Feld oft sehr langgezogen. Die Teams Katusha, mit Sprintstar Marcel Kittel, und Bora-Hansgrohe mit Sam Bennett kontrollierten das Feld und hielten den Abstand zur Spitze meist sehr gering.

Allerdings hatte Hallers Team wieder Pech mit zahlreichen Defekten. "Tobi (Tobias Nolde, d. Red. ) hat es viermal erwischt, mich dreimal und dann musste ich noch einmal das Rad wechseln. Die anderen Teamkollegen hatten auch mindestens einen Platten", sagte Haller. "So verpulverten wir die meisten Körner damit wieder ans Feld ran zu fahren. "

Nach der letzten Überführung von Schloss Bensberg, der auch der letzte Anstieg im Rennen war, schaffte es Haller nach seinem letzten Defekt gerade noch den Anschluss ans Feld wiederherzustellen. Dort befand sich lediglich noch Leon Rohde vom Team Heizomat rad-net, die anderen Fahrer von Hallers Team lagen zu diesem Zeitpunkt bereits zurück. "Wir nahmen uns vor, so weit wie möglich vorn zu fahren und auf den letzten Kilometern sollte ich Leon in Position für den Sprint bringen", sagte Haller. Vier Kilometer vor dem Ziel fuhr Haller ganz links auf der Rheinbrücke am Feld vorbei und brachte Rohde in eine perfekte Sprintposition, unmittelbar hinter Bennett, der dann das Rennen souverän gewann. Rohde belegte den zwölften Platz, Haller kam zeitgleich als 29. ins Ziel.

"Trotz der vielen Defekte konnten wir uns noch zeigen, was nicht selbstverständlich ist", lautete deshalb Hallers Fazit. "Ich denke, die Form ist gut und die Beine waren auch ganz ordentlich. Ohne die vielen Defekte wäre aber mehr für uns drin gewesen. Die Form stimmt Haller also positiv im Hinblick auf die deutsche U23-Meisterschaft am kommenden Sonntag in Unna.
Timo Schoch
Kommentare

Schreiben Sie den ersten Kommentar!

Kommentare geben die Meinung des Verfassers wieder. Für die Inhalte übernimmt donaukurier.de keinerlei Verantwortung und Haftung. weitere Informationen
Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie eingeloggt sein!