Montag, 18. Juni 2018
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Ingolstädter Patrick Haller belegt bei "Rund um Köln" Platz 29 - Platte Reifen verhindern bessere Platzierung

Viele Defekte, aber die Form stimmt

Köln
erstellt am 12.06.2018 um 23:12 Uhr
aktualisiert am 16.06.2018 um 18:35 Uhr | x gelesen
Köln (DK) Der Ingolstädter Radprofi Patrick Haller vom Team Heizomat rad-net hat am vergangenen Sonntag beim UCI-Rennen (1.1) "Rund um Köln" den 29. Platz belegt.
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220 Kilometer im welligen Bergischen Land waren zu absolvieren gewesen.

Hallers Strategie lautete, in eine der Ausreißergruppen zu kommen. "Ich habe es probiert, aber es ist mir diesmal nicht gelungen. Die entscheidende Gruppe habe ich knapp verpasst", sagte Haller. "So konzentrierten wir uns darauf, immer im vorderen Teil des Feldes dabei zu bleiben. " Denn durch die Anstiege war das Feld oft sehr lang gezogen. Die Teams Katusha mit Sprintstar Marcel Kittel und Bora-Hansgrohe mit Sam Bennett kontrollierten das Feld und hielten den Abstand zur Spitze meist sehr gering.

Allerdings hatte Hallers Team wieder Pech mit zahlreichen Defekten. "Tobi (Tobias Nolde, d. Red. ) hat es viermal erwischt, mich dreimal, und dann musste ich noch einmal das Rad wechseln. Die anderen Teamkollegen hatten auch mindestens einen Platten", berichte Haller. "So verpulverten wir die meisten Körner damit, wieder ans Feld heranzufahren. "

Nach der letzten Überführung von Schloss Bensberg, dem letzten Anstieg des Rennens, schaffte es Haller nach seinem letzten Defekt gerade noch, den Anschluss ans Feld wiederherzustellen. Dort befand sich lediglich noch Leon Rohde vom Team Heizomat rad-net, die anderen Fahrer aus Hallers Team lagen zu diesem Zeitpunkt bereits zurück. "Wir nahmen uns vor, so weit wie möglich vorn zu fahren, und auf den letzten Kilometern sollte ich Leon in Position für den Sprint bringen", sagte Haller.

Vier Kilometer vor dem Ziel fuhr Haller ganz links auf der Rheinbrücke am Feld vorbei und brachte Rohde in eine perfekte Sprintposition, unmittelbar hinter Bennett, der dann das Rennen jedoch souverän gewann. Rohde belegte den zwölften Platz, Haller kam zeitgleich als 29. ins Ziel.

"Trotz der vielen Defekte konnten wir uns noch zeigen, was nicht selbstverständlich ist", lautete Hallers Fazit. "Ich denke, die Form ist gut und die Beine waren auch ganz ordentlich. Ohne die vielen Defekte wäre aber mehr für uns drin gewesen. Die Form stimmt Haller nun dennoch positiv im Hinblick auf die deutsche U23-Meisterschaft am kommenden Sonntag in Unna.
Timo Schoch
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