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Steffi Lazarus gewinnt Super-G

erstellt am 18.01.2010 um 18:44 Uhr
aktualisiert am 01.02.2017 um 12:39 Uhr | x gelesen
Hochfügen (asr) Spannung pur bot der vom Ski-Club Schweitenkirchen ausgerichtete bayernoffene Super-G in Hochfügen. Bei den Damen setzte sich Steffi Lazarus (TSV Ingolstadt Nord) durch. Die Herren-Konkurrenz entschied Moritz Nörl (SC Burglengenfeld) für sich.
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Gelöste Pose: Die Siegerinnen und Sieger des bayernoffenen Super-G in Hochfügen. - Foto: Aschauer
Nachdem sich die beiden Vorjahressieger Alexandra Grimps und Mario Ossovsky (beide SC Schweitenkirchen) nicht angemeldet hatten, war bereits vor dem Start klar, dass die Karten neu gemischt werden würden. Am Ende stand bei den Damen die 21-jährige Steffi Lazarus vom TSV Ingolstadt Nord ganz oben auf dem Siegertreppchen, gefolgt von ihrer jüngeren Schwester Vreni und der Jugendlichen Nina Bauer vom TSV Kösching.

Steffi Lazarus sicherte sich mit einem furiosen Ritt durch die Stangen in 57,22 Sekunden den Sieg. Nach dem zweiten Platz im Jahr 2008 und dem vierten Platz im Vorjahr freute sich die Siegerin entsprechend über ihren Erfolg: "Ich liebe die schnellen Rennen, von mir aus hätte der Lauf noch schneller gesteckt sein können!"

Bei den Herren dominierte der 19-jährige Jugendliche Moritz Nörl (SC Burglengenfeld) vor dem Routinier Roland Ossovsky (SC Schweitenkirchen) und Marco Berenfeld (SWC Wolnzach). Nörl strahlte über seinen Sieg: "Vergangenes Jahr war ich beim Super-G gut unterwegs, dann ging mir der Ski auf – dieses Mal hat aber alles geklappt!"

Die rund 1200 Meter lange Strecke wurde flüssig und fair, dennoch aber auch anspruchsvoll mit knapp 30 Toren ausgesteckt und präsentierte sich in Bestzustand, war griffig und optimal zu fahren.

Überschattet wurde das ansonsten perfekte Rennen durch zwei schwere Stürze, bei denen die Bergrettung und einmal vorsichtshalber auch der Hubschrauber gerufen wurde. Bei der Siegerehrung konnte Rennleiter Oliver Grimps "Entwarnung" geben: Die Stürze waren glimpflicher ausgegangen, als es ausgesehen hatte.

Von Rosemarie Aschauer
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