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MTV-Handballer wollen mit runderneuerter Mannschaft neuen Anlauf auf Bayernliga-Aufstieg nehmen

Mit frischen Kräften

Ingolstadt
erstellt am 11.09.2018 um 22:57 Uhr
aktualisiert am 12.09.2018 um 17:58 Uhr | x gelesen
Ingolstadt (DK) Am kommenden Samstag starten die Handballer des MTV Ingolstadt in die neue Landesliga-Saison. Das Ziel lautet erneut Aufstieg in die Bayernliga. Der soll mit hochkarätigen Neuverpflichtungen gelingen.
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?Ein echter Shooter?: Der 1,94 Meter große Neuzugang Martin Broz soll mit seinen Toren dazu beitragen, dass der MTV in der neuen Saison den ersehnten Bayernliga-Aufstieg schafft.
"Ein echter Shooter": Der 1,94 Meter große Neuzugang Martin Broz soll mit seinen Toren dazu beitragen, dass der MTV in der neuen Saison den ersehnten Bayernliga-Aufstieg schafft.
Rimmelspacher
Ingolstadt
Bereits seit Mitte Juni haben sich die MTV-Handballer in schweißtreibenden Einheiten auf die neue Spielzeit in der Landesliga vorbereitet. In der Vorsaison beendete die Mannschaft die Saison auf Rang vier und verpasste damit den angestrebten Aufstieg in die Bayernliga. Nun soll ein neuer Anlauf unternommen werden. Der erste Schritt soll im ersten Saisonspiel am kommenden Samstag (18 Uhr) gegen den Aufsteiger HG Kunstadt gelingen.

Beim Erreichen des ambitionierten Saisonziels helfen sollen diverse Neuverpflichtungen. Allen voran auf der Trainerbank gab es beim MTV einen Wechsel: Künftig gibt der Tscheche Jiri Smoli k (Foto) bei den Lilaweißen die Kommandos. Für den 37-Jährigen ist es die erster Station als Coach, in der Vorsaison war er noch als Spieler für den Landesligisten HC Sulzbach/Rosenberg aktiv. Der Kontakt kam über den Sportlichen Leiter des MTV, Norbert Hartmann, zustande. "Ich kenne Jiri schon lange. Wir haben uns dann sehr schnell geeinigt", berichtet Hartmann.

Aber auch auf dem Parkett gibt es in der neuen Spielzeit einige neue Gesichter beim MTV zu sehen. Zum Team stießen die beiden tschechischen Rückraumspieler Martin Broz und Lukas Lesak. Der 1,94 Meter große Broz war in der Vorsaison beim HSV Weimar in der Thüringenliga am Ball, Lesak beim SV Plauen-Oberlosa in der Oberliga Sachsen aktiv. Der Kontakt kam über den neuen Trainer zustande. "Mit Broz haben wir einen echten Shooter bekommen", freut sich Hartmann. "Und mit Lesak einen Spieler, der sehr schnell auf den Beinen ist", ergänzte der Sportliche Leiter. Ebenfalls neu in der Mannschaft sind die Ungarn Laszlo Almasi (Außen), Balazs Toth (Linksaußen) und Keeper Bence Csiki. "Er hat wahnsinnige Reflexe", lobt Hartmann vor allem letztgenannten Neuzugang.
 
Udo Rimmelspacher
Ingolstadt



Aus dem Kader der Vorsaison gehen in der neuen Spielzeit zudem der neue Kapitän Andre Macovei, sein Stellvertreter Dino Sabljakovic, Matei Serban, Vlad Stoica, Marvin Schrör, Frederik Lauer und Johannes Achhammer für den MTV auf Torejagd. Insgesamt wurde die Mannschaft verjüngt, keiner der Neuzugänge ist älter als 24 Jahre. "Das war uns wichtig", sagt Hartmann.

Das Ingolstädter Talent Marc Gottschall wechselte derweil zum TuS Fürstenfeldbruck und will dort den Sprung in den Drittliga-Kader schaffen. "Wir haben uns im Guten getrennt. Die Tür für Marc steht beim MTV immer offen", sagt Hartmann. Top-Scorer Stephan Auernhammer wechselte zudem vom MTV zum Landesligisten SpVgg Altenerding, Peter Mesiarik wird eine Pause einlegen. "Es ist gut möglich, dass wir noch weitere Neuzugänge verpflichten", sagt Hartmann.

Der Sportliche Leiter ist optimistisch: "Wir sind noch besser aufgestellt, was die Qualität angeht. Und auch die Stimmung in der Truppe ist gut", sagt er. In der Vorbereitung absolvierte das MTV-Team zahlreiche Testspiele, unter anderem verkaufte man sich bei einer Zwölf-Tore-Niederlage gegen die Drittliga-Mannschaft des HC Erlangen teuer. Siege gab es unter anderem gegen den Bayernliga-Aufsteiger Eichenauer SV (25:24) und den Landesligisten ASV Cham (28:19). "Vor allem in der Defensive sind wir stabiler geworden. Das wird der Schlüssel zum Erfolg sein", glaubt Hartmann. "In der vergangenen Saison sind wir an uns selbst gescheitert. Wir haben unnötig Punkte liegen lassen." Genau das soll den MTV-Handballern nun nicht mehr passieren.
Anton Kostudis
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