Donnerstag, 19. Juli 2018
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Jungspund an der Pfeife

erstellt am 11.07.2018 um 23:18 Uhr
aktualisiert am 14.07.2018 um 20:20 Uhr | x gelesen
12. Juli 1998: Wenn Marc Elstner als Schiedsrichter auf den Platz geht, kann es durchaus einmal passieren, dass er Spieler vom Feld schickt, die vom Alter her seine Väter hätten sein können: Bereits als 18-Jähriger pfeift der Geisenfelder in der Bezirksoberliga - und ist damit jüngste Schiedsrichter dieser Klasse in ganz Oberbayern.
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Nach dem er früh erkannt hatte, dass er "zum selber spielen zu untalentiert ist", absolvierte er schon im Alter von mit 14 Jahren die Schiedsrichterprüfung. Dann begann sein Aufstieg, der in der Aufnahme ins bayrische Jugendförderprogramm gipfelte, in das es nur wenige Nachwuchsschiedsrichter schaffen. Sein Ziel ist es, im Halbprofibereich, also in der Regionalliga, Spiele zu leiten, eventuell sogar in der Bundesliga. 20 Jahre später soll sich dieser Traum übrigens nicht erfüllt haben: Der heute 38-jährige Elstner hat sich nach einer abgeschlossenen Ausbildung zum Steuerfachangestellten mit einer eigenen Firma selbstständig gemacht, allerdings leitet er immer noch Spiele, wenn auch hauptsächlich "nur" auf Bezirksniveau.
In unserer Rubrik "Damals im DONAUKURIER" werfen wir wöchentlich einen Blick zurück auf Kurioses und Bemerkenswertes aus der Welt des Lokalsports.
Florian Teuber
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