Mittwoch, 19. Dezember 2018
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Triathlon-Organisator Gerhard Budy über die zehnte Auflage in Ingolstadt und das vierte Rennen in Beilngries

Altbewährtes im Jubiläumsjahr

Ingolstadt
erstellt am 07.12.2018 um 22:43 Uhr
aktualisiert am 08.12.2018 um 15:22 Uhr | x gelesen
Ingolstadt (DK) Seit vergangenem Wochenende nimmt Organisator Gerhard Budy (kleines Foto) Anmeldungen für den zehnten Ingolstädter und den vierten Beilngrieser Triathlon entgegen.
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Eberl/Archiv
Ingolstadt
Das Interesse ist hoch - am Samstag war die Homepage kurzzeitig sogar überlastet und deshalb nicht mehr erreichbar. Wir haben mit dem Veranstalter des Ingolstädter und Beilngrieser Triathlons gesprochen.

Herr Budy, im kommenden Jahr findet der Ingolstädter Triathlon zum zehnten Mal statt. Was hat sich in den vergangenen neun Jahren getan?

Gerhard Budy: Wir haben 2010 mit der ersten Veranstaltung angefangen. Ingolstadt ist mittlerweile eine echte Triathlon-Region, man verbindet die Stadt mit dem Sport. Auch viele umliegenden Vereine sind dadurch gewachsen und profitieren davon. In den vergangen Jahren hat der Triathlon eine immer größere Aufwertung erfahren: Wir hatten bayerische Meisterschaften, Polizeimeisterschaften und in diesem Jahr auch die Deutschen Meisterschaften auf der Mitteldistanz. Mit über 40 Nationen am Start ist der Triathlon Ingolstadt mittlerweile eine der größten Veranstaltungen in Deutschland und Europa.

Welche Athleten sind Ihnen besonders im Gedächtnis geblieben?

Budy: Faris Al Sultan (Ironman-Weltmeister 2005, d. Redaktion. ) sticht sicherlich heraus. Er trainiert jetzt den aktuellen Weltmeister Patrick Lange. Wir haben viele Topstars wie Horst Reichel, Yvonne van Vlerken oder Sonja Tajsich hier gehabt - alles was Rang und Namen in der Szene hat, war in Ingolstadt. Auch der erfolgreiche Lokalmatador Sebastian Mahr ist ein langjähriger Starter, ebenso wie Altersklassenweltmeisterin Nicole Bretting.

Planen Sie zum Jubiläum im kommenden Jahr etwas Besonderes?

Budy: Wir haben uns bewusst dazu entschieden, keine Meisterschaften auszutragen, sondern einzig das Jubiläum zu feiern. Wir erwarten wie im Vorjahr 2500 Starter und werden auch wieder eine Triathlon-Messe haben. Die Streckenführung und Startzeiten bleiben gleich. In Ingolstadt wird es also keine Änderungen geben, außer beim Kinderlauf, den wir in Zusammenarbeit mit der Bürgerhilfe ausbauen möchten.
Beim Ingolstädter Triathlon erwartet Veranstalter Gerhard Budy zur Jubiläumsausgabe wieder 2500 Starter.
Beim Ingolstädter Triathlon erwartet Veranstalter Gerhard Budy zur Jubiläumsausgabe wieder 2500 Starter.
Eberl/Archiv
Ingolstadt



Können sich die Zuschauer erneut auf prominente Profis freuen?

Budy: Wir haben beim amtierenden Ironman-Weltmeister Patrick Lange angefragt, aber der ist natürlich sehr beschäftigt. Ich warte da noch auf Rückmeldung. Ich bin aber mit Yvonne van Vlerken in Kontakt, auch die diesjährige Beilngries-Siegerin Elena Illeditsch wird in Ingolstadt dabei sein. Vielleicht startet die sechsfache Hawaii-Siegerin Natascha Badmann aus der Schweiz, die heuer ihr 30. Triathlon-Jubiläum feiert. Die meisten Profis beginnen allerdings erst jetzt mit der Saisonplanung - da müssen wir also noch abwarten.

Wie die "Queen of Kona", Natscha Badmann, feiern auch Sie im kommenden Jahr Ihr 30-jähriges Jubiläum im Triathlon. Gehen Sie auch an den Start?

Budy: Nein, in Ingolstadt oder Beilngries bin ich nicht auf der Strecke. Ich werde aber mit dem ZDF-Moderator Florian Weiss beim Ironman in Hamburg starten. Derzeit haben wir ein Projekt, bei dem ich ihn auf die Langdistanz vorbereite.

Auch in Beilngries ist seit einigen Jahren das Triathlon-Fieber ausgebrochen. 2019 wird dort die vierte Veranstaltung stattfinden. Gibt es hier etwas Neues?

Budy: Wir richten dort die Deutschen Meisterschaften für Altersklassenathleten auf der Olympischen Distanz aus und auch die Bayern- und Regionalliga wird ein Rennen veranstalten. Wir rechnen mit mehr Teilnehmern als in diesem Jahr und haben deshalb das Kontingent erhöht (fast 1100 Athleten überquerten heuer die Ziellinie, d. Redaktion). Eine Änderung ist, dass wir eine neue Radstrecke mit 236 Höhenmetern haben. Nicht mehr so flach wie zuletzt - schön wellig durchs Altmühltal (lacht).

Das Gespräch führte

Julian Bird
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