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Unmut über Flex-Ligen

Hilpoltstein
erstellt am 14.09.2018 um 18:20 Uhr
aktualisiert am 29.09.2018 um 03:34 Uhr | x gelesen
Hilpoltstein/Neumarkt (HK) Das Thema Flex-Mannschaften in der Frauen-Kreisklasse hat die Schiedsrichter der Gruppe Neumarkt bei ihrer monatlichen Pflichtsitzung im September beschäftigt.
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Wie Lehrwart Lukas Lang erklärte, gibt es im Vergleich zum Spielbetrieb bei den Herren einige Änderungen, auf die die Unparteiischen mit wenig Begeisterung reagierten.

Gravierender Punkt: Frauenmannschaften können während der laufenden Saison in den Status einer Flex-Mannschaft wechseln, wenn sie etwa nicht mehr genügend Aktive haben. Sie verlieren zwar damit das Aufstiegsrecht, können aber weiter am regulären Spielbetrieb teilnehmen. An Mannschaftstärken gibt es nur elf gegen elf oder neun gegen neun. Bei neun gegen neun wird generell auf dem verkürzten Großfeld gespielt und die Mannschaft, die sich als 9er-Mannschaft gemeldet hat, darf nur zwei Spielerinnen auswechseln, der Gegner aber weiterhin vier. Die Begeisterung bei den Schiedsrichtern für diese neue Variante hielt sich in Grenzen. Wie viele dieser Spiele mit neutralen Schiedsrichtern besetzt werden können, bleibt wegen Mangels an Unparteiischen ohnehin ungewiss.

Im Anschluss an einen schriftlichen Regeltest inklusive Besprechung ging Kreisschiedsrichterobmann Oliver Johannes auf einige Punkte zum gerade erfolgten Saisonstart ein: "Der Start verlief aus Schiedsrichtersicht recht reibungslos. Es gab kaum Rückgaben und unbesetzte Spiele. " Allerdings berichtete Johannes bereits aus eigener Erfahrung über den mangelnden Respekt von einigen Vereinsoffiziellen und Zuschauern gegenüber den Unparteiischen. "Wenn dieses Verhalten Schule macht, dann werden mit Sicherheit viele Spiele aus Mangel an Schiedsrichtern ohne Unparteiische stattfinden müssen", sagte er. Hierbei erinnerte er auch an die Vorgabe, dass sich der Leiter des Ordnungsdienstes wie bisher bei den Schiedsrichtern vor dem Spiel melden soll. Außerdem muss er während des Spiels als Ordnungsdienst kenntlich sein und darf nicht anderweitig beschäftigt sein.
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