Montag, 17. Dezember 2018
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Der Kammersteiner Langstreckenläufer feiert mit Platz 33 bei der Marathon-EM in Berlin den größten Erfolg seiner Karriere

Traumhafte Premiere bei der Europameisterschaft

Kammerstein
erstellt am 12.08.2018 um 14:36 Uhr
aktualisiert am 27.08.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Kammerstein (enc) Den größten sportlichen Erfolg seiner Karriere hat gestern Sebastian Reinwand gefeiert.
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Hoch zufrieden mit seinem Auftritt bei der Europameisterschaft ist der Kammersteiner Langstreckenläufer Sebastian Reinwand (2. v. l.). Der 30-Jährige teilt sich gemeinsam mit seinem Teamkollegen Philipp Baar die Kräfte gut ein und wird am Ende 33.
Hoch zufrieden mit seinem Auftritt bei der Europameisterschaft ist der Kammersteiner Langstreckenläufer Sebastian Reinwand (2. v. l.). Der 30-Jährige teilt sich gemeinsam mit seinem Teamkollegen Philipp Baar die Kräfte gut ein und wird am Ende 33.
Foto: Kiefner
Kammerstein
Der Kammersteiner Langstreckenläufer erreichte bei seiner ersten Europameisterschaft im Marathon in 2:19:46 Stunden den 33. Platz und hatte damit maßgeblichen Anteil am guten Abschneiden der deutschen Mannschaft.

"Das Rennen lief wirklich perfekt für mich, meine Strategie ging perfekt auf. Ich konnte fast den gesamten Marathon über mein Tempo halten", sagte der 31-Jährige, der erst am Dienstag Geburtstag feierte und sich mit seinem Auftritt selbst ein nachträgliches Geschenk machte. Wie Reinwand erwartet hatte, gingen viele der 72 Läufer das Rennen in Berlin zu forsch an und mussten gegen Ende den hohen Temperaturen Tribut zollen. Reinwand dagegen lief in einer Gruppe mit seinen Teamkollegen Philipp Baar und Jonas Koller ein konstantes Tempo. "Wir haben uns gegenseitig immer wieder Eis und Wasser gereicht, so war der Körper stets kühl und wir konnten unser Tempo bis zum Ende halten. Zahlreiche Läufer habe ich in der zweiten Hälfte des Rennens noch überholt. " Mit seinem 33. Platz war Reinwand am Ende sechs Plätze besser, als er zuvor in der Starterliste eingestuft worden war. "Eine EM ist einfach nochmal etwas ganz anderes wie eine deutsche Meisterschaft, die Zeiten liegen alle sehr eng beieinander, leistet man sich eine kleine Schwächephase fällt man gleich weit zurück. "

In der Gesamtwertung erreichte die deutsche Mannschaft den siebten Platz. "Das ist ein gutes Ergebnis. Schade, dass Philipp Pflieger vorzeitig abbrechen musste, sonst wäre sogar ein Medaillenrang möglich gewesen. " Knapp hinter Reinwand landete der ehemalige Memmert-Läufer Philipp Baar in 2:19:59 auf Rang 38. Bester Deutscher war Tom Gröschel, der in 2:15:48 starker Elfter wurde.
 
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