Montag, 17. Dezember 2018
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Hilpoltsteiner Tischtennistalent Hannes Hörmann holt Rang fünf mit dem deutschen Schülernationalteam

Starke Premiere bei der Europameisterschaft

Hilpoltstein
erstellt am 20.07.2018 um 14:40 Uhr
aktualisiert am 04.08.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Hilpoltstein (ec) Vor einer Woche reiste das Toptalent Hannes Hörmann vom TV Hilpoltstein zu seiner ersten Europameisterschaft im Tischtennis ins rumänische Cluj.
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In toller Verfassung präsentiert sich Hannes Hörmann bei seinen ersten Europameisterschaften der Schüler in Rumänien. Am Ende reicht es für das deutsche Team zum guten fünften Platz.
In toller Verfassung präsentiert sich Hannes Hörmann bei seinen ersten Europameisterschaften der Schüler in Rumänien. Am Ende reicht es für das deutsche Team zum guten fünften Platz.
Steinbrenner
Hilpoltstein
Von Sonntag bis Freitag war er in allen neun Mannschaftsspielen immer im Einsatz. Am Ende verpasste das deutsche Schülerteam das Halbfinale, belegte aber nach Siegen gegen die Ukraine und Slowakei noch Platz fünf.

Gestartet war Hannes mit dem Nationalteam mit einem 3:0-Sieg gegen Portugal furios und die Bundestrainerin war sehr zufrieden. Im zweiten Spiel gegen den Topfavoriten Frankreich lag die Sensation in der Luft. Hörmann führte nach 0:2 Satzverlust im Entscheidungssatz gegen Sabhi, die Nummer drei in Europa, mit 7:0 als der Ball ausgetauscht werden musste. Die kurze Pause genügte für den Röttenbacher, um darüber nachzudenken welche Sensation ihm gerade gelang. Dies ließ ihn aber Locker- und Leichtigkeit verlieren und so unterlag er noch denkbar unglücklich mit 10:12. Fatal dabei, dass Mannschaftskollege Hollo sein Spiel gewann und Frankreich sich vermutlich von einem 0:2-Rückstand nicht mehr erholt hätte. Am Ende siegten die Franzosen 3:1. Hannes Hörmann hatte an der Niederlage lange zu knappern, obwohl er laut der Bundestrainerin so gut wie noch nie gespielt hatte. Im entscheidenden Gruppenspiel gegen Ungarn verlor er beim 2:3 beide Einzelpartien und Deutschland musste in die Play-off Runde. Auch gegen Italien hatte er noch das Frankreichspiel im Kopf und Deutschland verlor nochmals 1:3. Als das Team mit dem Rücken zur Wand stand fuhren Hollo/Hörmann einen 3:0 Sieg gegen Slowenien ein. Damit schaffte es das Team doch noch ins Achtelfinale. Im Spiel gegen Tschechien gelang ein 3:1-Sieg und Bundestrainerin Eva Jeler war sehr zufrieden. "Endlich hat die Mannschaft ihr ganzes Können gezeigt. Mike und Hannes haben sehr gut gespielt. " Das ganze Können war dann im Viertelfinale gegen Polen gefragt, wo das Team gegen die Nummer zwei und das Doppel gewinnen musste. Doch auch aufgrund mangelnder Erfahrung auf internationaler Ebene ging das Doppel (1:3) und damit auch das Spiel verloren. Damit spielte Deutschland um Platz fünf bis acht. Hier gelangen Hörmann und Deutschland ein 3:2-Sieg gegen die Ukraine und ein souveräner 3:0-Sieg gegen die Slowakei, was Platz fünf bedeutete. Bundestrainerin Eva Jeler zeigte sich sehr zufrieden: "Die Mannschaft hat vom ersten bis zum letzten Ball hervorragend gekämpft und immer alles gegeben. Es hat viel Spaß gemacht mit den Jungs zu arbeiten". Mit noch mehr internationaler Erfahrung des jungen deutschen Schülerteams und einem Quäntchen mehr an Glück wäre ein Podestplatz und damit der absolute Traum, im Bereich des Möglichen gewesen. Nach neun Mannschaftsspielen in fünf Tagen geht es für Hörmann nun in den Einzelwettbewerb mit Einzel, Doppel und Mixed, wo er sicherlich die gewonnenen Erfahrungen und Eindrücke seiner ersten Europameisterschaft schon erfolgsversprechend einsetzen kann. "Ich denke von Runde zu Runde und schau was passiert", sagt der 14-jährige Röttenbacher - und vielleicht überrascht er ja die Bundestrainerin nochmal richtig und nicht nur fast wie gegen Frankreich.
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