Montag, 19. November 2018
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Lukas und Michael Krauß schließen Saisonfinale im Enduro-Cup auf den Plätzen sieben und zehn ab

Respektable Ergebnisse für Hilpoltsteiner Motorsportler

Hilpoltstein
erstellt am 07.11.2018 um 18:21 Uhr
aktualisiert am 07.11.2018 um 21:13 Uhr | x gelesen
Hilpoltstein (HK) Der Hilpoltsteiner Motorsportler Lukas Krauß und sein Vater Michael haben am Wochenende beim schwersten Saisonrennen des Deutschen Enduro Pokals in Zschopau ihre respektablen Saisonleistungen bestätigt.
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Stolz auf ihre starke Saison im Deutschen Enduro Pokal sind die Hilpoltsteiner Motorsportler Lukas (2. v. l.) und Michael Krauß. Irene Noderer und Markus Herter gratulieren ihren beiden Fahrern zu ihrer Leistung.
Stolz auf ihre starke Saison im Deutschen Enduro Pokal sind die Hilpoltsteiner Motorsportler Lukas (2. v. l.) und Michael Krauß. Irene Noderer und Markus Herter gratulieren ihren beiden Fahrern zu ihrer Leistung.
Offroadsport Noderer
Hilpoltstein


"Enduro" ist die Bezeichnung für den klassischen Geländesport und lässt sich aus dem Spanischen etwa mit: "hartmachen/ertragen / erdulden" übersetzen, was schon Vieles verdeutlicht. Laut internationaler Definition ist Enduro eine Motorsportdisziplin, bei der die Zuverlässigkeit der Motorräder und das Können der Fahrer geprüft werden sollen. Die Wettbewerbe sind in der Regel als Ein- oder Zweitageveranstaltungen organisiert. Die Strecken führen sowohl über öffentliche Wege und Straßen als auch durch Gelände mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Knietiefer Sand, Geröll gröbster Sorte, Schlammpassagen, holpriges Wurzelwerk oder steile Auf- und Abfahrten - alles ist möglich.

In den teilnehmerstärksten Klassen, bei denen bis zu 65 Fahrer pro Wertungslauf an den Start gingen, wurde Lukas Krauß in der Klasse E2B mit einem guten siebten Meisterschaftsplatz gewertet. Für seinen Vater Michael endete die Saison mit dem respektablen zehnten Gesamtplatz in der Klasse Super Senioren. Zusätzlich sicherte sich Nachwuchsfahrer Lukas Krauß den dritten Platz im DMSB-Mannschaftspokal im Team ADAC-Nordbayern mit den Mannschaftskollegen Daniel Weiß und Rainer Bammes.

Vater und Sohn starteten Mitte März die Enduro-Saison bei schwierigen Wetterbedingungen in Tuchheim, Sachsen-Anhalt. Dort mussten die Teilnehmer zum Teil auf gefrorenem Boden, der im Laufe des Rennens auftaute, fahren. Auf dem immer tiefer werdenden Boden wurden von den Fahrern alle fahrerischen und körperlichen Reserven abverlangt. Im fränkischen Streitberg ging es mit einer 65 Kilometer langen Enduro-Runde, die dreimal gefahren werden musste und neun Sonderprüfungen aufwies, durch die anspruchsvolle und teils felsige Landschaft der Fränkischen Schweiz. Im 450 Kilometer entfernten Kempenich mussten sich die zwei Offroadsport-Noderer-Fahrer, die mit überaus zuverlässigen 300er-Viertakt-Maschinen die Saison fuhren, auf einer staubigen und von engen Etappenzeiten geprägten Enduro-Veranstaltung beweisen. Letztendlich wurde beim Saisonabschluss in der Deutschen Enduro Hochburg Zschopau das Saisonfinale gestartet. Legendäre Auffahrten wie der "Weber-Hang", Auf- und Abfahrten Weisbach, "under the bridge", Schlammloch Börnichen sowie die Prolog Sonderprüfung, die mit vielen künstlichen Hindernissen gespickt war, mussten von den 370 Startern bewältigt werden. Dabei wurden alle Enduro-Motorsportler von tausenden begeisterten Zuschauern angefeuert. Lukas Krauß und sein Vater konnten das anspruchsvolle Rennen, dank ihrer fahrerischen Qualitäten ohne Strafminuten beenden. Beide Fahrer, die beim AMC-Roth trainieren, waren mit ihrer gelungenen und verletzungsfreien Saison zufrieden.
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