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Schachspieler des SC Heideck muss sich bei Kreismeisterschaft mit Rang zwei begnügen Frank Manthey gewinnt

Norbert Kirchner verpasst die Überraschung

Allersberg
erstellt am 12.01.2018 um 19:09 Uhr
aktualisiert am 29.01.2018 um 03:34 Uhr | x gelesen
Allersberg/Heideck (tuf) Fast hätte es für Norbert Kirchner vom SC Heideck/Hilpoltstein gereicht und er wäre Kreismeister im Schachkreis Mittelfranken-Süd geworden. Doch nach den fünf Runden hatte Frank Manthey vom SK Schwanstetten die Nase knapp vorne, konnte Kirchner auf den zweiten Platz verweisen und den bereits im Vorjahr erkämpften Titel eines Kreismeisters verteidigen.
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Allersberg: Norbert Kirchner verpasst die Überraschung
Die Sieger der Kreismeisterschaft im Schach: ASC Vorsitzender Hartmut Täufer (links) beglückwünscht Frank Manthey (2. v. r.), Norbert Kirchner (r.) und Richard Ratajczak. - Foto: Täufer
Allersberg

Gespielt wurden fünf Runden im Vereinsheim des Allersberger Schach-Clubs unter Leitung des Vorsitzenden Hartmut Täufer. Die 16 Spieler vertraten die Vereine Allersberger SC, SC Heideck/Hilpoltstein, SK Schwanstetten, DJK Wolframs-Eschenbach, SC Treuchtlingen, TSG Ellingen, FC Pleinfeld und FC Gunzenhausen.

Schon in der ersten Runde zeigte sich, dass es die Favoriten, der Schwanstettener Manthey und der Treuchtlinger Wenke, nicht leicht haben würden, denn beide mussten sich mit einem Remis begnügen. Kirchner dagegen konnte die ersten drei Runden für sich entscheiden. Doch in der vierten Runde musste er sich gegen Manthey geschlagen geben, sodass vor der Schlussrunde vier Spieler je drei Punkte aufwiesen: Manthey, Kirchner, Wenke und Maximilian Ruderer. Die Auslosung ergab die Paarungen Kirchner gegen Wenke und Manthey gegen Ruderer. Kirchner und Manthey setzten sich dann durch. Da sie jeweils vier Punkte aufwiesen, wurde die Buchholz-Wertung herangezogen. Auch in dieser waren beide gleich. Bei der zweiten Feinwertung hatte Manthey einen kleinen Vorsprung. Dritter wurde Richard Ratajczak von der DJK Wolframs-Eschenbach.

Die Schirmherrschaft hatte Landrat Herbert Eckstein übernommen, der in seinem Grußwort sagte: "Schach ist in und nicht verstaubt." Im Schach gebe es unendlich viele Zugmöglichkeiten, Intuition sei gefragt. Den Vereinen im Kreis Mittelfranken-Süd bescheinigte der Landrat großes Engagement und sportliche Leidenschaft.

Von Hartmut Täufer
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