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Hilpoltsteins Luftpistolenschützen bleiben Reisestrapazen in dieser Zweitligasaison erspart - Klassenerhalt als Minimalziel

Kurze Wege, gedämpfte Erwartungen

Hilpoltstein
erstellt am 11.10.2018 um 14:40 Uhr
aktualisiert am 27.10.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Hilpoltstein (HK) Personell hat sich vor dem Start in die 2. Bundesliga an diesem Sonntag bei Hilpoltsteins Luftpistolenschützen nichts getan. Die FSG geht auch heuer mit Stefan Schwab, Maxim Konradi, Karl Schmidt, Sebastian Burger, Horst Rödel und Roland Wabra an die Stände. Froh sind die Hilpoltsteiner darüber, dass deutlich weniger Reisestrapazen auf sie zukommen.
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In unveränderter Besetzung startet die Hilpoltsteiner Luftpistolenmannschaft an diesem Sonntag in die neue Saison der 2. Bundesliga. Horst Rödel (von links), Maxim Konradi, Sebastian Burger, Roland Wabra, Stefan Schwab und Karl Schmidt wollen frühzeitig den Klassenerhalt perfekt machen.
In unveränderter Besetzung startet die Hilpoltsteiner Luftpistolenmannschaft an diesem Sonntag in die neue Saison der 2. Bundesliga. Horst Rödel (von links), Maxim Konradi, Sebastian Burger, Roland Wabra, Stefan Schwab und Karl Schmidt wollen frühzeitig den Klassenerhalt perfekt machen.
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Denn eine Saison wie die vergangene, als die FSG an mehreren Wettkampftagen den halben Tag auf der Autobahn verbracht hatte, wollte Robert Landmann sich und seiner Mannschaft nicht mehr zumuten. Darum suchte Hilpoltsteins Schützenmeister während der wettkampffreien Zeit das Gespräch mit Ligaleiter Ralf Horneber. "Ich habe ihm klar gemacht, dass wir auf jeden Fall Einspruch einlegen werden, sollten wir wieder solche Reisestrapazen haben", sagt Landmann. "An einem Tag sind wir zum Beispiel nur für einen einzigen Wettkampf ins über 200 Kilometer Unteriglbach gefahren. Das kostet ja nicht nur Zeit und Nerven, sondern geht auch ins Geld." Und Landmann hatte Erfolg mit seinem Anliegen: Hilpoltsteins Luftpistolenschützen müssen in der anstehenden Saison nur einmal weit reisen. Der dritte Wettkampftag findet am 11. November im etwa 100 Kilometer entfernten Steinberg (Oberpfalz) statt. Alle anderen Wettkampforte liegen maximal 50 Kilometer entfernt. "Wir müssen dann auch keinen Bus mieten, sondern können die Strecken mit Privatautos zurücklegen", sagt Landmann. Dazu kommen die Hilpoltsteiner in dieser Saison erstmals seit langer Zeit wieder in den Genuss, zwei Heimwettkämpfe ausrichten zu dürfen. Am 28. Oktober sowie zum Saisonabschluss am 13. Januar geht es im Hilpoltsteiner Schützenhaus an die Schießstände.

Aus sportlicher Sicht gehen die Hilpoltsteiner mit gedämpften Erwartungen in die neue Zweitligasaison. "Wir machen uns überhaupt keinen Druck. Der Klassenerhalt ist das Minimalziel, sollten wir um den Aufstieg mitschießen wäre das schön, aber es ist kein Muss." Von der Papierform her stehen die Chancen dazu allerdings nicht schlecht. Mit Stefan Schwab, Maxim Konradi und Karl Schmidt weisen drei Hilpoltsteiner Schützen einen Schnitt über 370 Ringe auf, nur der SV Kelheim-Gmünd II hat - legt man die Setzliste zu Grunde, - noch treffsichere Schützen. Als Ligafavoriten sieht Landmann neben den Kelheimern aber zunächst die zweite Mannschaft der SSG Dynamit Fürth. Dazu kommen dem Hilpoltsteiner Schützenmeister zufolge mit Aufsteiger SV Hubertus Hitzhofen - in der vergangenen Saison noch Gegner der FSG Greding in der Bayernliga - und Absteiger SG Edelweiß Scheuring zwei Mannschaften, die schwer einzuschätzen sind. "Die Hitzhofener etwa haben mit Paul Fröhlich und Lisa Schnaidt zwei Nationalkaderschützen in ihren Reihen. Und Scheuring weist zwar einen etwas geringeren Ringdurchschnitt als wir auf, aber in der 1. Bundesliga zu schießen ist auch nochmal etwas anderes als in der Zweiten."

Vom Papier favorisiert sind die Hilpoltsteiner auch zum Auftakt an diesem Sonntag gegen den SV Hubertus Rettenbach (12.30 Uhr) und die Adlerschützen Unteriglbach (14.45 Uhr). Allerdings behagt den Hilpoltsteinern die Anlage von Gastgeber SSG Dynamit Fürth nicht sonderlich. "Dort ist es immer relativ unordentlich, Zuschauer sind auch keine da - es ist also nicht gerade gemütlich. Und das sind alles Dinge, die einen Einfluss auf die Leistung haben können", sagt Landmann, der in beiden Wettkämpfen seine besten Schützen aufbieten kann aber trotzdem mit zwei engen Ergebnissen rechnet.

Eine personelle Änderung wird es beim Heimwettkampf am 28. Oktober geben. Weil zwei Stammschützen definitiv ausfallen, will Hilpoltsteins Schützenmeister Andreas Lutz eine Chance geben. Der Hilpoltsteiner überzeugte in dieser Saison bislang mit zwei hervorragenden Ergebnissen (375 und 377 Ringe) in der Mittelfrankenliga.
 
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