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Johann Bothner und Adolf Wein für 50-jährige als Schiedsrichter der Gruppe Neumarkt geehrt

Hohe Auszeichnung für zwei Urgesteine

Neumarkt
erstellt am 13.12.2018 um 14:24 Uhr
aktualisiert am 29.12.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Neumarkt (HK) Zwei Schiedsrichter-Urgesteine sind bei der vorweihnachtlichen Feier der Gruppe Neumarkt im Mittelpunkt gestanden: Johann Bothner von der DJK/SV Pilsach und Adolf Wein vom TSV Winkelhaid sind bereits seit 50 Jahren an der Pfeife aktiv. Dafür erhielten sie auf der Feier die BFV-Verbands-Ehrenmedaille in Gold.
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Stolz auf ihre lange Karriere können die Schiedsrichter der Gruppe Neumarkt sein. Bei der vorweihnachtlichen Feier werden sie dafür von Obmann Oliver Johannes ausgezeichnet.
Stolz auf ihre lange Karriere können die Schiedsrichter der Gruppe Neumarkt sein. Bei der vorweihnachtlichen Feier werden sie dafür von Obmann Oliver Johannes ausgezeichnet.
Bradl
Neumarkt
Kreisschiedsrichterobmann Oliver Johannes überreichte den beiden Urgesteinen die seltene Auszeichnung und die von BFV-Präsident Rainer Koch unterzeichnete Urkunde. Johann Bothner war als Assistent bis zur Landesliga aktiv, zunächst für den FSV Berngau und später nach seinem Umzug nach Pilsach für die dortige DJK, die er auch im Jahr 1974 mit aus der Taufe gehoben hatte. Ein ganzes Leben lang für den TSV Winkelhaid aktiv war Adolf Wein. In seinem Heimatverein ist sein Rat und seine Mitarbeit hochgeschätzt. Wein leitete Spiele in allen Altersklassen und hing die Pfeife erst mit der Einführung des elektronischen Spielberichtsbogens (ESB) vor drei Jahren an den Nagel, denn mit der "modernen Technik" wollte er sich nicht mehr auseinandersetzen.

Die Verbands-Ehrenmedaille in Silber nahm Günter Priem vom TSV Feucht für 40 Jahre Tätigkeit in der Schiedsrichtergruppe in Empfang. Immerhin bereits seit 30 Jahren als Unparteiische aktiv sind Herbert Mittermeier (FC Haunstetten), Anton Preißl (SV Lauterhofen) und Gerhard Wagner (SV Pölling) sie erhielten von Johannes die BFV-Ehrennadel in Gold. 25 Jahre an der Pfeife ist Michael Tittmann (TSV Winkelhaid), er erhielt von Bezirksschiedsrichterobmann Siegmar Seiferlein die Bezirks-Ehrennadel in Gold.

nFür 20 Jahre wurden mit der BFV-Ehrennadel in Silber geehrt: Klaus Macho (SV Mühlhausen), Josef Pröpster (FSV Berngau), Christiane Röhlin (TSV Ochenbruck), Karlheinz Schuster (TSV Greding), Johann Schuster (DJK Weinsfeld).

nFür 15 Jahre wurden mit der Kreis-Schiedsrichter-Ehrennadel in Gold geehrt: Manfred Heiselbetz (SV Mühlhausen), Peter Hiller (TV Hilpoltstein), Johann Wittmann (FC Haunstetten), Marcus Freitag (SV Rasch).

nFür zehn Jahre wurden mit der Kreis-Schiedsrichter-Ehrennadel in Silber geehrt: Florian Hilpert (FC Möning), Werner Hofbeck (TSV Mörsdorf), Christian Kopatsch (TV Thalmässing), Achim Meyer (SV Lauterhofen), Uli Schneider (TSV Freystadt), Bernhard Seitz (SV Lauterhofen) und Andrea Zech (TSV Mörsdorf).

In seiner Rede ließ Obmann Oliver Johannes kurz das fast abgeschlossene Fußballjahr Revue passieren und sprach von einem Jahr mit Höhen und Tiefen für die Schiedsrichtergruppe. Positiv war für ihn der Aufstieg von Florian Hilpert in die Landesliga und die seit Jahren konstante Leistung von Fifa-Schiedsrichterin Angelika Söder (Roth) bei ihren nationalen und internationalen Einsätzen. Johannes erinnerte auch daran, dass sich die Gruppe von fünf Sportkameraden für immer verabschieden musste.

Nach den Ehrungen schloss sich der gemütliche Teil der Feier, die von den "Neumarkter Bettelmusikanten" musikalisch umrahmt wurde, an. Auch schon Tradition ist es, dass die Theatergruppe der Schiedsrichter ein Stück zum Besten gibt. Bereits zum 35. Mal hieß es "Bühne frei" für die Schauspieler um die Regisseure Johann Bauer und Stefan Großhauser. In diesem Jahr strapazierte das Lustspiel in zwei Akten von Carsten Schreier "Heiraten könnte so einfach sein" die Lachmuskeln. Nach den guten Wünschen für die Weihnachtszeit und das neue Jahr warb Johannes noch für das eigene Hallenturnier der Schiedsrichtergruppe in Freystadt am Samstag, 22. Dezember, ab 10 Uhr. Zu Gast werden die Nachbargruppen aus dem eigenen Kreis sowie befreundete Gruppen aus den Bezirken Mittelfranken und Oberpfalz sein.
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