Montag, 22. Oktober 2018
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DJK-Team fiebert Kreisliga-Premiere gegen Meckenhausen entgegen - Hilpoltstein beginnt auswärts

Göggelsbuch im Ausnahmezustand

Göggelsbuch
erstellt am 10.08.2018 um 18:52 Uhr
aktualisiert am 25.08.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Göggelsbuch/Hilpoltstein (HK) Mit riesiger Vorfreude blicken Spieler und Fans der DJK Göggelsbuch dem Kreisliga-Auftakt an diesem Samstag gegen den Nachbarn TSV Meckenhausen entgegen. Eine weite Fahrt steht dagegen dem TV Hilpoltstein bevor, der bei Aufsteiger SSV Oberhochstatt zu Gast ist.
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Ein Dorf steht hinter seiner Fußballmannschaft: Wie im Relegationsspiel gegen Barthelmesaurach erwartet die DJK Göggelsbuch (grüne Trikots) auch zum Kreisliga-Auftakt gegen Weißenburg mehrere 100 Anhänger.
Ein Dorf steht hinter seiner Fußballmannschaft: Wie im Relegationsspiel gegen Barthelmesaurach erwartet die DJK Göggelsbuch (grüne Trikots) auch zum Kreisliga-Auftakt gegen Weißenburg mehrere 100 Anhänger.
Foto: Enzmann
Göggelsbuch
Wenn man sich durch den Allersberger Ortsteil Göggelsbuch bewegt, dann liegt über dem dortigen Sportheim und dem dazugehörenden Fußballplatz etwas ganz Besonderes. An diesem Samstag um 17 Uhr bestreitet die DJK ihr allererstes Kreisliga-Spiel. Dies ist eigentlich unvorstellbar und zugleich sensationell, wenn man bedenkt, dass die Fans schon mit stolz geschwellter Brust die Spiele ihrer Kicker auf Kreisklassenebene verfolgten, die sich zugegebenermaßen schon mit Teams zu messen hatten, die einmal der Kreisliga angehörten. Das ganze Dorf wird am Nachmittag den Weg zum Sportplatz suchen, nahezu alle Häuser werden verschlossen sein, alle wollen den Kreisligisten DJK Göggelsbuch sehen, von den Kleinkindern bis zu den Großeltern. Schätzungen zufolge werden bis zu 500 Zuseher erwartet.

Angespannt dürften auch Erwin Harrer sein, der nun Abteilungsleiter eines Kreisligisten ist, und der langjährige Betreuer Andreas Sturm. "Ich freue mich so wahnsinnig"", schwärmt Stephan Handl, der überglückliche Trainer des Teams, der es mit enormem Fleiß, Geduld und viel Herzblut mit seiner noch jungen und daher auch nicht überaus erfahrenen Truppe tatsächlich schaffte. "Ich bin schon der Meinung, dass wir uns auf die neue Liga gut vorbereitet haben. Ich habe da nicht starre Systeme spielen lassen, sondern habe durchaus experimentiert. Letztendlich wissen wir natürlich, wie wir uns positionieren müssen gegen den TSV Meckenhausen. Das ist zu Beginn ein ganz großes Kaliber und ich habe Respekt vor diesem Verein, der souverän geführt wird und eine exzellente Mannschaft stellt mit meinem geschätzten Kollegen Michael Brandl. Das ist eine schlagkräftige Truppe und meine Defensive wird dies zu spüren bekommen. Aber wir spielen auf heimischem Platz und das wollen wir natürlich nutzen", sagt Handl.

Jener Kollege Brandl verfällt vor der Begegnung auf keinen Fall in Euphorie, denn schon am ersten Spieltag verfügt er über eingeschränkte personelle Möglichkeiten. "Da musst du erst einmal ganz tief durchatmen und dich beruhigen, denn dass sich ausgerechnet jetzt einige in den Urlaub verabschieden, war so nicht geplant. Vielleicht sind wir auf dem Spielberichtsbogen geschwächt, ich möchte aber dennoch betonen, dass wir eigentlich breit aufgestellt sind", sagt Brandl. Jetzt müsse eben anderes Personal in die Bresche springen. "Junge Spieler wie Maxi Bittner oder Felix Geitner haben durchaus schon das Format für die Liga." Er erwartet einen hochmotivierten Kontrahenten, der auf keinen Fall unterschätzt werden sollte. "Wir waren letzte Saison am Ende Dritter, jetzt müssen wir eben beweisen, dass wir das auch bestätigen und uns sogar verbessern können. Diese Aufgabe haben wir uns gestellt."

Neue Saison, neuer Anlauf: Der TV Hilpoltstein hat sich nach seinem knappen Scheitern am Aufstieg in die Bezirksliga nicht aus der Ruhe bringen lassen und geht mit Vorfreude in die vor ihm stehende Spielzeit. In der ersten Partie führt ihn sein Weg zum Aufsteiger SSV Oberhochstatt, der vor einem Jahr das Ziel Kreisliga ausgab und es auch erreichte. Freilich muss abgewartet werden, wie dort der Abgang des erfahrenen Roma Antidze verkraftet werden kann, der zum Konkurrenten SG Ramsberg/St.Veit wechselte.
Gerhard Hillebrand
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