Mittwoch, 18. Juli 2018
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TSV-Team gewinnt Relegationsrunde mit Siegen gegen Marktheidenfeld und Wittdorf

Freystadt hält sich in Badminton-Bundesliga

Freystadt
erstellt am 15.04.2018 um 21:33 Uhr
aktualisiert am 30.04.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Freystadt (HK) Alles nach Plan gelaufen ist für die Badmintonspieler des TSV Freystadt am Samstag in der Relegationsrunde zur 1. Bundesliga.
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Ein starkes Team: Der TSV Freystadt holt sich nachträglich in der Relegation den Klassenerhalt in der 1. Badminton-Bundesliga.
Ein starkes Team: Der TSV Freystadt holt sich nachträglich in der Relegation den Klassenerhalt in der 1. Badminton-Bundesliga.
Foto: Mehlich
Freystadt
Nach einem klaren 6:1-Erfolg im ersten Spiel gegen den TV Marktheidenfeld, Vizemeister der 2. Bundesliga Süd, bezwangen die Oberpfälzer auch den Meister der 2. Bundesliga Nord, Blau-Weiß Wittorf, und bleiben damit Erstligist. Und das, obwohl die Freystädter in diesen wichtigen Partien auf ihre internationalen Spieler wie den Indonesier Fikri Hadmadi, den Polen Pawel Pietryja und die Finnin Nanna Vainio verzichten mussten.

Im ersten Spiel trafen die Freystädter am Samstag auf den bayerischen Herausforderer TV Marktheidenfeld. Bei toller Stimmung - viele Freystädter hatten sich auf den Weg nach Goldbach gemacht - brachte das Damendoppel Julia Kunkel und Jenny Moore den TSV in Führung. Lukas Schmidt und Johannes Pistorius gewannen das erste Herrendoppel und Oliver Roth und Florian Waffler hatten keine Probleme, im 2. Herrendoppel zum 3:0 zu erhöhen. Auch wenn alle drei Spiele ohne Satzverlust gewonnen wurden, merkte man allen TSV-Spielern eine leichte Nervosität an.

Erleichtert war man in den Freystädter Reihen, dass Florian Waffler spielen konnte, da er mit einer schmerzhaften Rippenprellung angereist war, aber vom Arzt grünes Licht erhalten hatte. Den vorentscheidenden vierten Punkt für den TSV machte dann Lukas Schmidt gegen den deutschen Juniorenmeister von 2016, Tim Specht. Im Dameneinzel verlor Annabella Jäger zwar gegen Brid Stepper, die erfolgreichste Einzelspielerin in der 2. Bundesliga Süd - doch es sollte der einzige Sieg für Marktheidenfeld bleiben.

Im 2. Herreneinzel hatte es Hannes Gerberich mit dem Routinier Christopher Ames zu tun. Eine nicht einfache Aufgabe für Gerberich, der vor vier Jahren aus Marktheidenfeld nach Freystadt kam und jetzt dieses wichtige Spiel gegen seinen Ex-Verein in drei engen Sätzen mit 11:7, 11:9 und 11:9 gewann. Für den Punkt zum 6:1-Endstand sorgten daraufhin Johannes Pistorius und Jenny Moore im Mixed.

Mit diesem hohen Sieg gegen die Unterfranken war bereits ein großer Schritt auf dem Weg in Richtung Klassenerhalt getan. Die Spielordnung der Bundesliga sieht allerdings vor, dass der Sieger der ersten Partie noch am gleichen Tag nochmals antreten muss. So hatten die Freystädter nur knapp drei Stunden Zeit, um sich zu regenerieren für das Duell mit dem eher unbekannten Team aus Wittorf.

Aus Freystädter Sicht begann das Spiel wie gegen Marktheidenfeld: Julia Kunkel und Jenny Moore sorgten mit einem Dreisatzsieg im Damendoppel für eine schnelle Führung. Danach unterlagen Johannes Pistorius und Lukas Schmidt in vier Sätzen der deutsch-englischen Paarung Lukas Bednorsch und Gregory Mairs. Das 2. Herrendoppel mit Oliver Roth und Florian Waffler ging wieder an Freystadt und auch Lukas Schmidt ließ im 1. Herreneinzel nichts anbrennen . So führte Freystadt mit 3:1.

Das wohl spannendste Spiel des Tages lieferte sich anschließend Freystadts Nachwuchshoffnung Annabella Jäger und die amtierende deutsche Jugendmeisterin Stine Küspert, die sich denkbar knapp mit 14:12 im Entscheidungssatz durchsetzte. Ebenfalls das Nachsehen hatte Hannes Gerberich gegen den Polen Rafal Hawel zum 3:3-Zwischenstand. So musste die Entscheidung im Mixed fallen. Und hier gewannen Johannes Pistorius und Jenny Moore in fünf Sätzen gegen Gregory Mairs und Stine Küspert zum umjubelten 4:3- Sieg für den TSV Freystadt.

Im Sonntagsspiel setzte sich Wittdorf mit 5:2 gegen Marktheidenfeld durch und steigt so in die 1. Bundesliga auf.
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