Freitag, 18. Januar 2019
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2. Bundesliga Süd: Luftpistolenschützen unterliegen SV Hitzhofen nach zwei verlorenen Stechschüssen mit 2:3 - Klarer Sieg gegen Raisting

FSG Hilpoltstein verliert dramatisches Verfolgerduell

Hilpoltstein
erstellt am 09.12.2018 um 19:52 Uhr
aktualisiert am 25.12.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Hilpoltstein (enc) Dramatischer hätte der vorletzte Wettkampftag in der 2. Bundesliga Süd für die Luftpistolenschützen der FSG Hilpoltstein kaum verlaufen können.
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Im Pech: Horst Rödel muss sich gegen Hitzhofen im Stechen ebenso geschlagen geben, wie sein Teamkollege Maxim Konradi.
Im Pech: Horst Rödel muss sich gegen Hitzhofen im Stechen ebenso geschlagen geben, wie sein Teamkollege Maxim Konradi.
Enzmann
Hilpoltstein
Dreimal mussten die Hilpoltsteiner Schützen im Duell mit dem SV Hitzhofen ins Stechen, zweimal hatte dabei der Gastgeber aus Oberbayern das bessere Ende für sich und feierte deswegen den 3:2-Gesamterfolg. Immerhin schafften die Hilpoltsteiner zuvor einen ungefährdeten 4:1-Sieg gegen den SV Raisting.

Dank diesem bleiben die Hilpoltsteiner zumindest auf dem zweiten Tabellenplatz und haben die Qualifikation für den Aufstiegswettkampf weiter in eigener Hand. Mit einem Sieg gegen Hitzhofen hätten die FSG-Schützen aber schon gestern den zweiten Rang perfekt machen können. "Nun brauchen wir am abschließenden Wettkampftag noch mindestens einen Sieg", sagte Schützenmeister Robert Landmann.

Die Leistung gegen Hitzhofen sei zwar nicht schlecht gewesen, "allerdings ist es nicht das erste Mal, dass wir im zweiten Wettkampf des Tages deutlich weniger Ringe erzielen als im ersten", stellte Landmann fest. Gegen Raisting waren seine Mannen noch auf 1856 Ringe gekommen, nun waren es nur 1833. "Auch ist es ungewohnt, dass zwei meiner drei Schützen im Stechschuss verlieren. " Sowohl Maxim Konradi als auch Horst Rödel mussten ihr Duell auf diese Weise abgeben. Konradi hatte dabei zunächst das Glück, dass seine Gegnerin Lisa Schnaidt im letzten Schuss nur eine Neun erzielte und es für ihn so überhaupt noch zum Stechen reichte. Dort allerdings setzte sich Schnaidt mit 10:9 durch. Rödel dagegen holte gegen Bernd Göltl zunächst einen Rückstand auf und sicherte sich mit einer Zehn im letzten Schuss das Stechen, dort traf er allerdings nur eine Sieben, während sein Kontrahent eine Zehn erreichte. Etwas kurios war der Punkt von Karl Schmidt, der sich mit drei Zehnern zum Abschluss ins Stechen rettete. Hier unterlief seiner Gegnerin Andrea Heckner ein Fehler. Sie wurde disqualifiziert und Schmidt, dem aber ohnehin eine Zehn gelungen war, bekam den Zähler zugesprochen. Dieser war allerdings am Ende wenig wert, weil Stefan Schwab auf Position eins gegen den derzeit überragenden Hitzhofener Nationalkaderschützen Paul Fröhlich ohne Chance war (367:377). Der zweite Hilpoltsteiner Einzelpunkt von Sebastian Burger (364:361) war nur noch Ergebniskosmetik zum 2:3-Endstand.

Erfreulich war aus Hilpoltsteiner Sicht immerhin der erste Wettkampf des Tages gegen den SV Raisting, der sich selbst noch Hoffnungen auf Rang zwei ausgemalt hatte. Lediglich Horst Rödel musste sein Duell auf Position vier trotz ordentlicher Leistung mit 364:367 Ringen abgeben. Alle anderen Hilpoltsteiner behielten mit starken Vorstellungen die Oberhand, besonders Konradi und Schmidt ragten mit 375 Ringen heraus. Knapp war nur das Duell zwischen Stefan Schwab und Thomas Flakus. Nun wollen die Hilpoltsteiner am letzten Wettkampftag, dem 13. Januar 2018, den zweiten Platz sichern.

FSG Hilpoltstein - SG Raisting 1856:1821 (4:1) - Stefan Schwab - Flakus 373:372, Karl Schmidt - Munker 375:361, Maxim Konradi- Kranz 375:361, Horst Rödel - Weichart 364:367, Sebastian Burger - Illgen 369:360.

SV Hitzhofen - FSG Hilpoltstein 3:2 (1840:1833 Ringe) - Fröhlich - Stefan Schwab 377:367, Heckner - Karl Schmidt 372:372 (stechen 0:10), Lisa Schnaidt - Maxim Konradi 369:369 (stechen 10:9), Göltl - Horst Rödel 361:361 (10:7), Laura Schnaidt - Sebastian Burger 361:364.
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