Montag, 19. November 2018
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Motorradfahrer Gabriel Noderer landet trotz Knie- und Schulterverletzung auf den Plätzen 9 und 11

Doppelt angeschlagen in die Punkteränge

Eysölden
erstellt am 14.09.2018 um 15:03 Uhr
aktualisiert am 29.09.2018 um 03:34 Uhr | x gelesen
Eysölden (HK) Trotz zweier schwerer Verletzungen hat der Eysöldener Motorradrennfahrer Gabriel Noderer auf seiner vorletzten Station bei der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft wertvolle 13 Punkte eingefahren. Im niederländischen Assen fuhr Noderer in der Prädikatsklasse Supersport 600 auf die Plätze neun und elf.
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Viele Hürden muss der Eysöldener Motorradrennfahrer Gabriel Noderer bei seiner vorletzten Station der Supersport 600 WM nehmen. Nach seinem vor Wochen zugezogenen Kreuzbandriss erleidet er in den Niederlanden auch noch eine Schulterverletzung.
Viele Hürden muss der Eysöldener Motorradrennfahrer Gabriel Noderer bei seiner vorletzten Station der Supersport 600 WM nehmen. Nach seinem vor Wochen zugezogenen Kreuzbandriss erleidet er in den Niederlanden auch noch eine Schulterverletzung.
Röder
Eysölden
Dabei sah für den Eysöldener nach dem ersten Qualifying lange nicht so aus, als wenn es überhaupt für die Startaufstellung reichen würde. Kurz nach Beginn des Zeittrainings zogen im hinteren Bereich der Stecke dunkle Wolken auf. Als es zu regnen begann, war Noderer gerade auf seiner dritten schnellen Runde als er sich zur kurvenäußeren Seite überschlug und zu Boden musste. Eine vom Rennarzt prognostizierte Bänderdehnung in der Schulter erschwerte den mit einem Kreuzbandriss angeschlagenen Rennfahrer das ganze weiter Wochenende. Mit Startplatz 14 konnte er sich dennoch im Mittelfeld für das Rennen platzieren. "Leider konnte ich im Vorfeld hier nicht testen", sagte Noderer. "Die holländischen Wildcard-Fahrer haben hier einen enormen Vorteil und fahren einen richtig um die Ohren." Nach dem Training stellte Noderer mit seinem Team einen Schwachpunkt bei der Kupplung fest. "Diese rutschte immer durch, so konnte ich beim Beschleunigen und auf der Geraden nicht die volle Leistung abrufen. Darum wechselten wir sie anschließend aus."

Ins Rennen erwischte Noderer keinen wirklich guten Start. Mehrmals musste er vom Gas, da das Motorrad vorne hochging und so kam er nur als 20. aus der ersten Runde zurück. Mühsam kämpfte er sich anschließend nach vorne und erreichte nach Abzug der Stock- und holländischen Gastfahrer noch den elften Platz. Im zweiten Rennen klappte es schon besser. Noderer beendet das Rennen als Elfter und kam nach Abzug der Gaststarter in der Endabrechnung sogar auf den neunten Platz, was ihm 13 Meisterschaftspunkte einbrachte.
"Trotz meiner Verletzung konnte ich die gleichen Zeiten wie mein Vorgänger auf der Schnock Kawasaki aus dem letzten Jahr fahren. Das ist ein wichtiger Parameter für uns und zeigt, dass wir hier auf einem guten Weg sind. Allerdings haben sich die Spitzenfahrer weiter entwickelt und den Abstand vergrößert", sagt Noderer. Diesen Rückstand wieder zu verkürzen sei die Aufgabe beim Abschlussrennen am letzten Septemberwochenende in Hockenheim.
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