Mittwoch, 16. Januar 2019
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Die Siegchancen der Freystädter Badmintonspieler am Sonntag hängen auch von einem internationalen Turnier in Tallin ab

Bange Blicke nach Estland

Freystadt
erstellt am 10.01.2019 um 21:03 Uhr
aktualisiert am 15.01.2019 um 10:54 Uhr | x gelesen
Freystadt (HK) Ein wichtiger Spieltag steht dem TSV Freystadt in der 1. Badminton-Bundesliga bevor.
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Mit Vaterfreuden nach Wipperfeld: Freystadts Spielertrainer Oliver Roth wurde in dieser Woche zum dritten Mal Vater, lässt sich aber das wichtige Spiel am kommenden Sonntag nicht entgegen.
Mit Vaterfreuden nach Wipperfeld: Freystadts Spielertrainer Oliver Roth wurde in dieser Woche zum dritten Mal Vater, lässt sich aber das wichtige Spiel am kommenden Sonntag nicht entgegen.
Mehlich
Freystadt
Die Oberpfälzer stehen auf dem fünften Tabellenplatz und müssen am Sonntag zum Rückrundenstart beim Verfolger BC Wipperfeld antreten. Um nicht in Abstiegsgefahr zu geraten, wollen die Freystädter in Nordrhein-Westfalen punkten. Das Hinspiel gewann das TSV-Team knapp mit 4:3.

Eine Prognose über den Spielausgang im Rückspiel fällt besonders schwer, da beide Teams auf einige Leistungsträger verzichten müssen und hinter dem Einsatz weiterer Spieler ein Fragezeichen steht. So fehlt beim BC Wipperfeld mit Sicherheit der Doppelspezialist Marc Lamsfuß. Der 30. der Weltrangliste spielt aktuell in Asien. Auch der Einsatz der drei finnischen Nationalspieler Likka Heino, Henri Aarnio und Jenny Nyström ist auf Wipperfelder Seite offen, da alle drei in dieser Woche in Estland ein internationales Turnier bestreiten. Sollten sie dort das Finale erreichen, das zeitgleich zur Bundesligapartie stattfindet, werden sie nicht gegen Freystadt antreten können.

Ein ähnliches Bild zeigt sich jedoch beim TSV Freystadt: Kristin Kuuba und Jenny Moore spielen ebenfalls in Estland. Beide haben von ihren Nationaltrainern keine Freigabe für das Bundesligaspiel erhalten und haben gute Chancen, in Tallin das Finale zu erreichen. Sollten sie aber vorzeitig ausscheiden, werden sie den nächsten Flieger in Richtung Düsseldorf nehmen. Definitiv fehlen werden bei Freystadt Lukas Schmidt, Johannes Pistorius und Max Flynn. Trotzdem gibt sich TSV-Teammanager Stephan Pistorius optimistisch, mindestens einen Punkt in Wipperfeld zu holen.

Denn wieder dabei ist Fikri Hadmadi. Der Indonesier hat von seinem malaiischen Club die Freigabe erhalten und kommt für zwei Wochen nach Freystadt. Er ist gut in Form und hat das Potenzial, seinen Hinrundensieg im ersten Einzel zu wiederholen. Im zweiten Einzel wird Hannes Gerberich spielen. Nach der kurzen Weihnachtspause gewann er zuletzt bei den südostdeutschen Meisterschaften die Bronzemedaille im Einzel und außerdem Silber im Doppel mit Florian Waffler.

Erleichtert ist man beim TSV, dass Spielertrainer Oliver Roth zugesagt hat, nach Wipperfeld mitzukommen. Er wurde zu Wochenbeginn Vater und da es Mutter und Kind gut geht, will er am Sonntag spielen. Auch Mannschaftsführer Florian Waffler steht im Kader und sollte an der Seite von Oliver Roth gute Chancen haben, das Herrendoppel zu gewinnen.

Im Damenbereich hoffen die Freystädter, dass Annabella Jäger punkten kann. Die 20-Jährige hat in der Vorrunde mit sechs Siegen alle Erwartungen übertroffen und brennt auf ihren nächsten Einsatz. Sofern Kristin Kuuba und Jenny Moore nicht spielen können, springt Stefanie Spies ein. Für die bayerische Meisterin im Doppel wäre der zweite Einsatz in der 1. Bundesliga ein weiterer Höhepunkt in ihrer bisherigen Karriere.

Spielbeginn in Wipperfeld ist am Sonntag um 13 Uhr. Freuen können sich die Freystädter Fans bereits auf die nächsten Spiele in der heimischen Mehrzweckhalle, die weitere TSV-Siege versprechen. Am Samstag, 20. Januar, geht es gegen das Schlusslicht Wittorf-Neumünster und am Sonntag, 21. Januar, gegen den Tabellenvorletzten Trittau.
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