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VfB Eichstätt steht vor Torwart-Problem - Zweitligist gastiert am Sonntag im Liqui-Moly-Stadion

Schock vor Köln-Spiel: Gurski weg

Eichstätt
erstellt am 28.06.2018 um 17:35 Uhr
aktualisiert am 13.07.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Eichstätt (EK) Eigentlich ist die Partie des Fußball-Regionalligisten VfB Eichstätt am Sonntag gegen den Zweitligististen 1. FC Köln (15.30 Uhr, Liqui-Moly-Stadion) die Krönung des Altstadtfestes. Allerdings muss der VfB einen Schock verdauen: Torhüter Michael Gurski hat sich zum Drittligisten Unterhaching verabschiedet.
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Überraschender Abgang: Mit Michael Gurski hatten die Eichstätter fest gerechnet.
Überraschender Abgang: Mit Michael Gurski hatten die Eichstätter fest gerechnet.
Traub
Eichstätt


Die Partie wird aber überschattet vom nun feststehenden Abgang des Eichstätter Stammkeepers. Michael Gurski, der in der vergangenen Saison mit seinen souveränen und stabilen Leistungen wesentlichen Anteil daran hatte, den Abstieg aus der Regionalliga zu verhindern, wechselt nach Unterhaching. "Er wird dort nicht nur dritter Torhüter, sondern soll auch noch als Koordinator zwischen Amateur- und Profibereich arbeiten", sagt Mattes: "Das war ein Angebot, das er nicht ausschlagen konnte."

Bei allem Verständnis für die beruflichen Ambitionen Gurskis steht Mattes nun trotzdem vor einem Problem. "Wir hatten fest mit Gurski und Thomas Bauer für die neue Saison geplant. Dieser Wechsel hat uns total auf dem falschen Fuß erwischt. "

Auch Jonas Herter steht nicht mehr zur Verfügung. Der einstige Stammtorhüter, der sich zuletzt wieder gegen Gurski durchgesetzt hatte, hat sich zurück nach Weißenburg verabschiedet. So bleiben als Torhüter momentan der wiedergenesene Thomas Bauer und der 20-jährige Luca Woloszyn. Mattes weiß: "Da darf jetzt nicht großartig etwas passieren, sonst wird es eng."

"Vor einigen Wochen war noch der ein oder andere gute Mann auf dem Markt", bedauert Mattes den späten Wechsel: "Jetzt sind die natürlich auch woanders untergekommen. Es wird jetzt sehr schwierig, noch jemanden zu finden."

"Zumindest", sagt Mattes, "ist Bauer wieder zu 100 Prozent fit." Dass der VfB dennoch in der Regionalliga einen nahezu gleichwertigen Ersatzkeeper braucht, ist aber auch dem Trainer klar.
 
Gerhard Kapff
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