Dienstag, 11. Dezember 2018
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Relegation: SV Lippertshofen kehrt nach einem 6:0 gegen den TSV Lenting in Kreisklasse zurück

Mit Kantersieg zum Wiederaufstieg

Kraiberg
erstellt am 14.06.2018 um 18:53 Uhr
aktualisiert am 03.07.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Kraiberg (DK) Der SV Lippertshofen ist zurück in der Kreisklasse: Der Vizemeister der A-Klasse 2 Donau/Isar setzte sich am Mittwochabend im Entscheidungsspiel gegen den TSV Lenting deutlich mit 6:0 (1:0) durch und feierte damit den direkten Wiederaufstieg.
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Gescheitert: Der TSV Lenting um Timm Pfaffenzeller (rechts) hat den Aufstieg in die Kreisklasse durch ein 0:6 (0:1) gestern Abend im Entscheidungsspiel gegen den SV Lippertshofen um Thomas Donner deutlich verpasst.
Gescheitert: Der TSV Lenting um Timm Pfaffenzeller (rechts) hat den Aufstieg in die Kreisklasse durch ein 0:6 (0:1) gestern Abend im Entscheidungsspiel gegen den SV Lippertshofen um Thomas Donner deutlich verpasst.
Foto: Rimmelspacher
Kraiberg
Der Tabellenzweite der A-Klasse 1 Donau/Isar scheiterte dagegen wie schon vor fünf Jahren in der Relegation.

"Der Sieg für Lippertshofen war natürlich hochverdient", stellte Lentings Spielertrainer Rauf Yildirim nach der Partie vor knapp 700 Zuschauern in Kraiberg fest. "Vielleicht waren wir am Ende nicht so frisch im Kopf nach dem Spiel in der vergangenen Woche", ergänzte der Coach, nachdem sich seine Mannschaft in der ersten Relegationsrunde erst im Elfmeterschießen gegen den FC Arnsberg (6:4) durchgesetzt hatte.

Die Lippertshofener waren von Beginn an die aktivere Mannschaft und gingen früh in Führung. Bastian Bösl war bereits nach sieben Minuten mit einem Schlenzer erfolgreich - es sollte nicht der einzige Treffer des 20-Jährigen an diesem Abend bleiben. Denn kurz nach Wiederanpfiff erhöhte er im Alleingang auf 4:0 (49., 52., 54.) - und entschied damit die Partie schon vorzeitig.

Die Lentinger waren zu diesem Zeitpunkt allerdings schon ein Mann weniger, nachdem André Liebetrau (44.) kurz vor der Halbzeitpause mit Rot vom Platz geflogen war. Schiedsrichter Alexander Kneidl hatte das Einsteigen des Innenverteidigers als Notbremse gewertet, Teamkollege Ewald Erdely hätte aber vermutlich noch eingreifen können. "Die Rote Karte war der Knackpunkt", meinte Lippertshofens Vize-Abteilungsleiter Rudi Eichhorn und ergänzte: "Ob man die geben muss oder nicht, kann ich nicht sagen. Am Ende war es aber ein hochverdienter Sieg. "

Dafür zeigten sich neben Vierfach-Torschütze Bösl auch Fabian Winzer (68.) und Georg Liepold (84.) mit den Treffern zum 5:0 und 6:0 verantwortlich. Den dezimierten Lentingern blieb selbst der Ehrentreffer verwehrt, als Patrick Binder (82.) kurz vor Schluss an der Latte scheiterte.
 
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