Jackwerth
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Herr Jackwerth, war’s das?
 
Peter Jackwerth: Ja, das war’s. Wir planen ab sofort für die 3. Liga.

Wird es einen großen Umbruch geben?

Jackwerth: Wir wollen die Mannschaft zusammenhalten. Bis auf Markus Karl und Valdet Rama haben die meisten, die gegen Ahlen im Kader waren, Verträge. Michael Wenczel und Tobias Fink wollen wir halten, Steffen Schneider kommt aus Aalen zurück. Wir werden einen Kader von 20 Feldspielern haben.

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Wer soll Trainer werden?

Jackwerth: Mein Wunsch ist, dass Horst Köppel bleibt. Er hat bisher einen guten Job gemacht und ist mit Michael Wiesinger eine gute Kombination. Beide sollen einen Neuaufbau einleiten und mit einigen Verstärkungen den sofortigen Wiederaufstieg in Angriff nehmen.

Was ist im Rückblick schief gelaufen?

Jackwerth: Die Mannschaft ist nicht fit genug. Außerdem fehlt die Hierarchie im Team. Wir müssen uns vorwerfen, dass wir nicht früher reagiert haben. Wir hätten spätestens nach der 2:3-Heimniederlage gegen 1860 München den Trainer entlassen müssen. Und wir haben die Mannschaft zu lange mit dem Trainer alleine gelassen.

Ist für die Kontrolle nicht Sportdirektor Harald Gärtner zuständig?

Jackwerth: Harald Gärtner hat großen Anteil an unserer insgesamt positiven Entwicklung. Aber er war in den letzten sechs Monaten zu sehr mit dem Stadionbau und der Finanzierung beschäftigt. Er soll sich jetzt wieder verstärkt um die Mannschaft kümmern.

Hatte die Mannschaft die Qualität für die 2. Bundesliga?

Jackwerth: Schönspielerei reicht nicht. Die Ahlener sind nicht besser als wir, aber sie sind kampfstark. Daran hat es bei uns gefehlt. Außerdem haben Neuzugänge wie Jaime Braganca, Vratislav Lokvenc, Necat Aygün oder Daniel Lemos nicht eingeschlagen.