Ein bisschen still war es um Alexander Nouri geworden. Jetzt ist der 39-Jährige zurück im Profifußball. Der Ex-Trainer von Werder Bremen steht nun beim FC Ingolstadt an der Seitenlinie. Er verspüre große Lust auf die neue Aufgabe. "Natürlich habe ich den FC Ingolstadt und die Zweite Bundesliga verfolgt", sagt der Neue und gibt zu: "Von der Stadt selbst kenne ich allerdings noch nicht so viel."
Alexander Nouri ist neuer Trainer beim FC Ingolstadt

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Bei seiner Antrittspressekonferenz versprühte Nouri nicht nur Enthusiasmus ("Ich habe unheimlich Bock") für seine neue Aufgabe, sondern auch gute Laune. Auf die Frage eines Journalisten, was das Motto des neuen FCI-Mannes sei, sagte er: "Ein Motto habe ich nicht. Aber ich will Erfolg haben." Ein paar Sekunden später schob er lachend nach: "Ich hätte jetzt gern was Philosophisches oder etwas auf Latein gesagt."

Neben ersten Gesprächen mit Spielern und Verantwortlichen der Schanzer steht am Montagnachmittag auch gleich die erste Trainingseinheit an. Dann macht sich der FCI-Tross auf den Weg ins Rheinland, wo die Ingolstädter unter neuer Leitung am Dienstagabend (18.30 Uhr) bei Bundesliga-Absteiger FC Köln antreten. "Dort zu spielen ist super. Das wird ein Erlebnis", so Nouri. Auch die Torhymne der Gastgeber sei etwas Besonderes, "aber die wollen wir am Dienstagabend nicht hören".