Wenn Köppel mit dem FC Ingolstadt 04 den Klassenerhalt schafft, wird sich sein Vertrag verlängern. Die 3:4-Niederlage gegen Mainz 05 hat Köppel von der Tribüne aus verfolgt. "Köppel ist ein ruhiger, ausgeglichener Mensch, und er weiß genau, worum es geht", sagte Ingolstadts Aufsichtsratschef Peter Jackwerth kurz vor Anpfiff der Heimpartie gegen den FSV Mainz 05 dem TV-Sender "Premiere".
 
"Ich bin nach wie vor unheimlich interessiert am Fußballgeschehen und verfolge die zweite Liga permanent. Ich habe ja immer gesagt, dass ich noch als Trainer in der ersten oder zweiten Bundesliga arbeiten möchte und fühle mich noch fit genug für diese Aufgabe", sagte Köppel.
 

Der 60-Jährige war als Spieler für den VFB Stuttgart und Borussia Mönchengladbach aktiv. Mit der Borussia wurde er mehrfach Deutscher Meister und Uefa-Cup-Sieger. Als Trainer war Köppel unter anderem bei Borussia Dortmund, Borussia Mönchengladbach und Urawa Red Diamonds (Japan) engagiert.
 
Zuletzt arbeitete Köppel, der im Fußballgeschäft den Ruf eines Feuerwehrmanns genießt, mit der Mannschaft von Al Wahda (Abu Dhabi). Dort wurde er jedoch im Oktober 2006 entlassen.

Ebenfalls im Rennen um den Trainerposten beim FC Ingolstadt waren Rudi Bommer, Klaus Toppmöller und Marco Kurz. Ex-Bayern-Profi Thorsten Fink, der den FC Ingolstadt 04 in die Zweite Liga geführt hatte, war vergangene Woche nach einer Serie von elf Spielen ohne Sieg beurlaubt worde.