Moise Bambara
Moise Bambara hat gut lachen.
U. Ziegler
„Wir haben ja schon vor einiger Zeit gesagt, dass wir mit den 15, 16 Spielern, die in dieser Saison regelmäßig gespielt haben, weiterarbeiten wollen“, so Harald Gärtner gestern. Während Metzelder und Fink für zwei Jahre unterschrieben, gilt das Arbeitspapier von Bambara nur für die kommende Saison. „Es gab von beiden Seiten Vorstellungen, jetzt haben wir uns eben so geeinigt“, meinte der 26-Jährige dazu. Nachdem er in diesen Tagen mit der Abgabe der Diplomarbeit sein Betriebswirtschafts-Studium abschließt, kann sich Bambara in der nächsten Zeit voll auf Fußball konzentrieren. „Im Grunde kann man sagen, dass beide Seiten das Gleiche vorhaben: Der FC will genauso wie ich noch einen oder zwei Schritte nach oben machen“, so Bambara gestern.
 
Ebenfalls ein Angebot vom Verein haben Marvin Matip, Markus Karl und Moritz Hartmann erhalten. Hier sollen die Entscheidungen in den kommendenTagen fallen. Da vier bis fünf neue Akteure kommen sollen, zeichnet sich zudem ab, dass einige den Verein verlassen müssen, beziehungsweise aus ihren laufenden Verträgen freigegeben werden.
 
Sicher ist bereits, dass der Ungar Marko Futacs (war ausgeliehen) zurück zum SV Werder Bremen geht. Zu den Kandidaten, die beim Angebot eines anderen Vereines keine Steine in den Weg gelegt bekommen, gehören Romain Dedola, Sebastian Zielinsky, Matthias Wittek, Michael Lutz, Sebastian Hofmann und Patrick Mölzl. Ronald Gercaliu und Amaechi Igwe, die nach ihren schweren Knieverletzungen zuletzt in der U23 gespielt haben, werden derzeit noch beobachtet. Als erste Verstärkungen werden unterdessen
Leonhard Haas (Fürth), Petar Sliskovic (Mainz) und Maxim Choupo-Moting (Hamburger SV) gehandelt.
 
Gärtner wollte diese Namen allerdings nicht kommentieren.