Selbstbewusstes Debüt: Maximilian Thalhammer (links, gegen den Fürther Lukas Gugganig) zeigte bei seinem ersten Zweitliga-Einsatz für den FC Ingolstadt keine Scheu.
Maximilian Thalhammer (links) soll nach seiner Leihe zu Jahn Regensburg gestärkt zu den Schanzern zurückkehren.
Bösl
Ingolstadt
Sein bis zum Jahr 2020 datierter Vertrag beim FCI bleibt davon unberührt, eine Kaufoption erhält der Jahn nicht.

„Wir hoffen, dass Maximilian Thalhammer durch das Leihgeschäft mehr Spielpraxis erhält und so sportlich und menschlich den nächsten Schritt machen kann. Wir planen aber natürlich weiter mit ihm“, erklärte FCI-Sportdirektor Angelo Vier gegenüber unserer Zeitung. 
 
Thalhammer, der 2014 nach Ingolstadt kam, sah sich bei den Schanzern starker Konkurrenz gegenüber. Neben dem neu verpflichteten Konstantin Kerschbaumer stehen Trainer Stefan Leitl mit Almog Cohen, Christian Träsch und Tobias Schröck einige etablierte Kräfte zur Verfügung, sodass der Youngster wohl nur  selten zum Zug kommen würde. 
 
Auch Thalhammer scheint zufrieden:  „Nachdem ich im letzten Jahr mein Debüt in der 2. Liga feiern durfte, möchte ich nun beim Jahn den nächsten Schritt gehen und möglichst viele Einsätze sammeln“, wird er in der Mitteilung der  Regensburger zitiert.
 
Die Beispiele Thomas Pledl (zwischen Januar 2016 und Juni 2017 in Sandhausen) und Hauke Wahl (Januar 2017 bis Juni 2017  in  Heidenheim) zeigen, dass Leihgeschäfte erfolgreich sein können. Als die  Spieler zum FCI zurückkehrten, entwickelten sich beide zu Startelfkandidaten.