Holstein Kiel gibt sich noch nicht geschlagen Holstein Kiel gibt sich noch nicht geschlagen
Holstein Kiel gibt sich noch nicht geschlagen
© 2018 SID

Außenseiter Holstein Kiel hat dem VfL Wolfsburg für das Relegations-Rückspiel einen heißen Tanz angekündigt. Torjäger Marvin Ducksch versprach "ein Feuerwerk" in der entscheidenden Partie im heimischen Holstein-Stadion am Montag (20.30 Uhr/Eurosport). "Unsere Köpfe sind oben. Die Chancen stehen 50:50", sagte der Zweitliga-Torschützenkönig. Das Hinspiel hatte Wolfsburg am Donnerstagabend 3:1 (2:1) gewonnen.

"Ich hoffe, dass wir mit unseren Fans im Rücken ein richtig geiles Spiel machen", sagte Kiels Trainer Markus Anfang: "Wenn wir es schaffen, uns zu belohnen, ist vielleicht ein bisschen mehr drin." Man werde "alles dafür tun, die Saison gut abzuschließen". Kiel hatte in der Schlussphase der Partie in Wolfsburg beste Möglichkeiten auf ein besseres Ergebnis ausgelassen.

Wolfsburgs Trainer Bruno Labbadia zeigte sich unterdessen zufrieden mit dem Erfolg, warnte aber vor Übermut. "Wir fahren mit einem gewissen Selbstvertrauen dahin. Wir wissen aber auch, dass wir noch nichts außer einen Etappensieg eingefahren haben", sagte der 52-Jährige.

Für die lange Zeit überlegenen Wölfe, die schon im vergangenen Jahr erst in der Relegation die Klasse gehalten hatten, trafen Divock Origi (13.), Josip Brekalo (40.) und Yunus Malli (56.). Kingsley Schindler hatte für die Kieler den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielt (34.). Der VfL hat nun alle Trümpfe in der Hand, den ersten Abstieg nach 21 Jahren in der deutschen Eliteklasse noch abzuwenden.

"Wir sind in der Lage, in Kiel das eine oder andere Tor zu machen. Das wissen wir", sagte Labbadia: "Aber wir wissen auch, dass Holstein Kiel sehr viel Druck machen wird."