Jürgen Klinsmann
Hat lange für den VfB Stuttgart gespielt: Jürgen Klinsmann.
Soeren Stache
Stuttgart

Der 54-Jährige wolle zurück ins Spiel und könne sich einen Managerjob beim VfB vorstellen, schreiben die „Stuttgarter Zeitung“ und die „Stuttgarter Nachrichten“. Einen Kontakt zwischen dem Bundesliga-Schlusslicht und dem Wahl-Amerikaner gebe es aktuell aber nicht.

Der Job des Sportchefs, den sich Klinsmann demnach vorstellen könnte, ist bei den Schwaben derzeit vergeben an Michael Reschke. Doch die Kritik an der Arbeit des 61-Jährigen hat spätestens seit dem 0:3 am vergangenen Freitag gegen Eintracht Frankfurt zugenommen.

Klinsmann hatte zuletzt bis zu seiner Beurlaubung im November 2016 als Nationaltrainer der USA gearbeitet. In Interviews der „Bild“ sowie der beiden Stuttgarter Zeitungen hatte Klinsmann zuletzt seine Verbundenheit zum VfB betont und gesagt, dass es ihn zurück ins Profigeschäft ziehe. Auch eine Rückkehr aus den USA nach Europa sei denkbar: „Jetzt ist die Konstellation so, dass meine Tochter im nächsten Sommer an die Uni geht, ich also familiär nicht mehr so an Kalifornien gebunden bin.“

„Beim VfB Stuttgart würde Jürgen Klinsmann immer ans Telefon gehen“, sagte Klismanns Medienberater Roland Eitel dem SWR. Eitel schloss lediglich aus, dass Klinsmann in nächster Zeit als Vereinscoach arbeiten wird. „Als Trainer würde er nur als Nationaltrainer arbeiten“, sagte er.