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Football: Ingolstadt Dukes empfangen Marburg Mercenaries - Daniel Petersen nicht dabei

Saisonabschluss gegen den Angstgegner

Ingolstadt
erstellt am 05.09.2018 um 22:15 Uhr
aktualisiert am 10.09.2018 um 18:27 Uhr | x gelesen
Ingolstadt (DK) Das Erreichen der Play-offs am letzten Spieltag der 1. Football-Bundesliga ist für die Ingolstadt Dukes äußerst unwahrscheinlich. Im Heimspiel gegen die Marburg Mercenaries am Samstag um 18.30 Uhr im ESV-Stadion geht es für Head-Coach Eugen Haaf auch darum, den Fans ein schönes Spiel zu bieten.
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Ein letztes Mal kollektives Zupacken in der Defense: Die Ingolstadt Dukes wollen im letzten Saisonspiel gegen die Marburg Mercenaries nicht nur Platz fünf erreichen, sondern auch den Zuschauern ein ansehnliches Spiel bieten.
Ein letztes Mal kollektives Zupacken in der Defense: Die Ingolstadt Dukes wollen im letzten Saisonspiel gegen die Marburg Mercenaries nicht nur Platz fünf erreichen, sondern auch den Zuschauern ein ansehnliches Spiel bieten.
Rimmelspacher
Ingolstadt
Rein theoretisch haben die TV-Footballer zwar noch eine Chance auf die Play-offs, doch die ist minimal. Voraussetzung wäre ein Heimsieg gegen die Marburg Mercenaries, den Angstgegner aus Hessen, und gleichzeitig eine Heimniederlage der Munich Cowboys gegen die bereits als Tabellenletzter feststehenden Stuttgart Scorpions. Während der erste Teil eventuell noch machbar wäre, ist der zweite Punkt völlig utopisch. Denn die Stuttgarter haben keine Chance mehr, den Relegationsplatz noch zu verlassen und müssen deshalb am 22. September gegen den Meister der 2. Bundesliga Süd, die Ravensburg Razorbacks, zum Duell um den Klassenerhalt antreten. "Da werden die Scorpions mit Sicherheit ihre Starter schonen, denn warum sollten sie in einem bedeutungslosen Spiel die Verletzung von wichtigen Spielern riskieren", ist Dukes-Headcoach Eugen Haaf von einem Sieg der Münchner überzeugt.

Diese werden sich Platz vier und damit die Play-off-Teilnahme wohl kaum noch nehmen lassen und werden deshalb alles daransetzen, die Punkte zu behalten. Ähnliches gilt aber auch für die Mercenaries, die trotz allem auf einen Ausrutscher der Münchner hoffen, denn nur so könnten sie noch den Platz mit den Cowboys tauschen. Gewinnen beide Mannschaften am Samstag schließen, sie die Saison punktgleich ab - doch im direkten Vergleich hat das Team aus Bayern die Nase vorne.

Dieser Ausgang ist nicht unwahrscheinlich, denn Coach Haaf sieht seine Dukes nur in der Außenseiterrolle. Da lässt er sich auch nicht durch die Statistik blenden, denn die Marburger haben die vergangenen sechs Spiele allesamt verloren. Ihren letzten Sieg verbuchten sie am 24. Juni - mit einem 30:24 gegen die Dukes. Überhaupt haben die Herzöge keine guten Erinnerungen an die Hessen, haben sie doch auch in der vergangenen - aus Sicht der Dukes deutlich besseren - Saison beide Spiele gegen die Mercenaries sang- und klanglos verloren.

Dass Haaf den kommenden Gegner aus Marburg deutlich stärker einschätzt, als es dessen letzte Ergebnisse vermuten lassen, hat einen Grund. "Die Marburger hatten ähnliche Probleme wie wir, sie mussten immer wieder wichtige Stammspieler ersetzen. Zuletzt fehlte ihnen die komplette Passverteidigung", sagt Haaf. "Aber am vergangenen Wochenende waren sie beim Meister aus Schwäbisch Hall wieder fast komplett, und da haben sie mit nur drei Punkten Unterschied verloren." Folgerichtig zeigt Haaf großen Respekt vor den Mercenaries.

Dennoch will Haaf den Marburgern das Leben so schwer wie möglich machen, um zumindest den Fans noch einmal ein tolles Spiel zu zeigen. Sollte sein Team tatsächlich gewinnen, so wäre zumindest Platz fünf erreicht - nur ein Platz schlechter als im vergangenen Jahr. "Damit wären wir in Anbetracht der vielen Nackenschläge in dieser Saison gut bedient", gibt sich Haaf realistisch. Nach dem Spiel in Kempten gab er der Mannschaft eine Woche trainingsfrei, damit die Spieler kleinere und größere Blessuren noch behandeln lassen konnten. Doch wer von den angeschlagenen Akteuren am Samstag wieder dabei sein kann, wird sich erst im Laufe der Woche zeigen. Definitiv fehlen wird US-Import Daniel Petersen, der unerwartet einen Platz an einer Schule in seiner Heimat erhalten hat und deshalb kurzfristig abreisen musste.
Elmer Ihm
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