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Bundestrainer Cortina sieht rosige Zukunft: "Weltspitze ist realistisch"

erstellt am 29.04.2015 um 13:15 Uhr
aktualisiert am 20.05.2018 um 12:10 Uhr | x gelesen
Unabhängig von seiner eigenen Zukunft sieht Pat Cortina die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft langfristig auf dem Weg in die Weltspitze.
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Pat Cortina glaubt an eine große Eishockey-Zukunft Pat Cortina glaubt an eine große Eishockey-Zukunft
Pat Cortina glaubt an eine große Eishockey-Zukunft
? 2015 SID

Unabhängig von seiner eigenen Zukunft sieht Bundestrainer Pat Cortina die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft langfristig auf dem Weg in die Weltspitze. Grund für seinen überraschend großen Optimismus ist das Konzept "Powerplay 26" von DEB-Präsident Franz Reindl mit umfassenden Reformen im Nachwuchsbereich.

Die entsprechenden Beschlüsse bei der Mitgliederversammlung in Frankfurt/Main seien "elementar wichtig" gewesen, sagte Cortina im Interview mit Spox und ergänzte: "Auch deshalb muss ich sagen: Ja, die Weltspitze ist realistisch. Ich bin mir sicher: Können Franz Reindl und sein Team ihre Ideen durchsetzen, wird das deutsche Eishockey einen großen Schritt nach vorne machen."

Dass Cortina nach der am Freitag beginnenden WM in Tschechien (bis 17. Mai) daran mitarbeiten darf, gilt als unwahrscheinlich. Sein auslaufender Vertrag dürfte nach drei Jahren größtenteils erfolgloser Arbeit nicht verlängert werden.

Allerdings sieht der Italo-Kanadier die DEB-Auswahl, die mehr als 20 Absagen von Spielern kassiert hatte, nicht so chancenlos wie viele Experten. "Die Topfavoriten sind die üblichen Verdächtigen. Schweden, Russland und Kanada werden sehr stark sein. Auch Tschechien mit dem Heimvorteil im Rücken muss man auf der Rechnung haben. Und vielleicht auch einen Außenseiter wie Deutschland", sagte Cortina.

Das DEB-Team hat sein richtungweisendes WM-Auftaktspiel am Samstag (16.15 Uhr/Sport1) gegen Frankreich. Einen Tag später folgt das Duell gegen Olympiasieger Kanada mit Superstar Sidney Crosby. Außerdem trifft der Weltranglisten-13. in seinen Gruppenspielen in Prag noch auf den Erzrivalen Schweiz, Mitfavorit Schweden, Lettland, Gastgeber Tschechien und Aufsteiger Österreich.

Berlin (SID)
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