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Eishockey-WM: Lettland ärgert die USA, erste Niederlage für Russland

erstellt am 10.05.2018 um 20:55 Uhr
aktualisiert am 22.05.2018 um 15:30 Uhr | x gelesen
Deutschlands nächster Vorrundengegner Lettland hat bei der Eishockey-WM in Dänemark eine Überraschung nur knapp verpasst.
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Die USA besiegen Lettland nur mit großer Mühe Die USA besiegen Lettland nur mit großer Mühe
Die USA besiegen Lettland nur mit großer Mühe
© 2018 SID

Deutschlands nächster Vorrundengegner Lettland hat bei der Eishockey-WM in Dänemark eine Überraschung nur knapp verpasst. Die Balten verloren nach zwischenzeitlicher 2:1-Führung gegen die USA noch mit 2:3 (1:1, 1:1, 0:0, 0:1) nach Verlängerung. Das deutsche Nationalteam könnte mit einem Sieg am Samstag (12.15 Uhr/Sport1) im Rennen um einen Viertelfinalplatz in der Gruppe B an den Letten vorbeiziehen.

Titelkandidat Kanada holte beim ungefährdeten 5:0 (3:0, 1:0, 1:0) gegen Norwegen den dritten Sieg im vierten Spiel. NHL-Superstar Connor McDavid, bei den Edmonton Oilers Teamkollege von Nationalstürmer Leon Draisaitl, gelang ein Hattrick. Die Ahornblätter zogen durch den Erfolg mit Spitzenreiter USA gleich (beide 10 Punkte).

Nach dem 1:0 der US-Amerikaner durch Chris Kreider (12.) drehten Uvis Balinskis (18.) und Andris Dzerins (24.) für die Letten das Spiel vorübergehend. Doch Colin White (38.) und Cam Atkinson nach 83 Sekunden in der Overtime sicherten dem US-Team den vierten Sieg im vierten Spiel.

In der Gruppe A ließ Russland am vierten Spieltag erstmals Punkte liegen. Der Olympiasieger und Rekordweltmeister verlor in Kopenhagen gegen Tschechien mit 3:4 (1:2, 2:1, 0:0, 0:1) nach Verlängerung. David Pastrnak von NHL-Klub Boston Bruins sorgte in seinem ersten WM-Einsatz für die Entscheidung. Die Russen hatten zuvor dreimal gewonnen und kein Gegentor kassiert.

Die Slowakei wahrte ihre Viertelfinalchance. Nach dem 3:1 (1:0, 1:1, 1:0) gegen Frankreich hat der Weltmeister von 2002 sieben Punkte auf dem Konto. David Buc (23.) erzielte das Siegtor, Michal Cajkovsky machte zehn Sekunden vor Schluss alles klar.

Herning (SID)
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