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Fehlstart für DEB-Team: 2:3 gegen Dänemark

erstellt am 04.05.2018 um 21:41 Uhr
aktualisiert am 21.05.2018 um 06:40 Uhr | x gelesen
Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat bei der WM in Dänemark einen Fehlstart hingelegt.
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WM: Pleite für das DEB-Team gegen Dänemark WM: Pleite für das DEB-Team gegen Dänemark
WM: Pleite für das DEB-Team gegen Dänemark
© 2018 SID

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat bei der WM in Dänemark einen Fehlstart hingelegt. Das Team von Bundestrainer Marco Sturm unterlag zum Auftakt dem Gastgeber mit 2:3 (0:0, 1:2, 1:0, 0:0, 0:1) nach Penaltyschießen und musste im Kampf um die Viertelfinalteilnahme einen Rückschlag hinnehmen.

68 Tage nach der Silbersensation von Pyeongchang konnte die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) mit nur noch zehn Olympiateilnehmern nicht an ihre Leistungen von Südkorea anknüpfen, durfte sich aber zumindest mit einem Punkt trösten.

"Wir sind von Drittel zu Drittel besser geworden und haben nach dem 2:2 das Tempo angegeben", sagte Sturm und trauerte den vergebenen Möglichkeiten hinterher: "Wir hatten genügend Chancen, das Spiel zu gewinnen." Er sei trotzdem zufrieden. "Es ist eine neue Truppe, wir gehen unseren Weg weiter. Das Turnier ist noch lang", sagte der Coach.

"Es war ein Hexenkessel. Die sind rausgekommen wie die Feuerwehr. Wir müssen in Unterzahl besser spielen", meinte NHL-Verteidiger Korbinian Holzer von den Anaheim Ducks, "Shootout ist dann immer eine Glücksache. Wir können aber auf unserem letzten Drittel aufbauen, da haben wir es besser gemacht."

Jesper Jensen (29.) und Frederik Storm (36.) brachten Dänemark in Führung, NHL-Star Leon Draisaitl (33.) und der Nürnberger Yasin Ehliz (51.) glichen für das Sturm-Team mit fünf WM-Debütanten aus. NHL-Profi Frans Nielsen besiegelte dann im Penaltyschießen doch noch die fünfte deutsche Niederlage im siebten WM-Duell mit den Dänen.

Die DEB-Auswahl steht nach der Auftaktpleite gegen den Weltranglisten-14. im zweiten Vorrundenspiel der Gruppe B am Sonntag (16.15 Uhr/Sport1) gegen Norwegen bereits enorm unter Druck. Nur mit einem Sieg hätte sie noch eine realistische Chance auf die K.o.-Runde.

Herning (SID)
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